Home
  Über uns
  Terminkalender
  Hegeringe
  Jungjägerkurs
  Junge Jäger
  Unsere Aktivitäten
  in Bild und Wort
  Mitteilungen
  Rollende Waldschule
  Falkner
  Schießstand
  Jagdhundewesen
  Jagdliche Tradition
  Schießwesen
  Greifvögel in Not
  Links
  Jagd und Natur

Impressum

Vorsitzender
Lutz Schorn

Geschäftsstelle:
Hauptstraße 29
53340 Meckenheim
Tel.: 02225 948590
Fax: 02225 948202
Office@kjs-bonn.de

Bankverbindung:

BLZ 380 601 86
Konto 310 300 0016
IBAN: DE23 3806 0186 3103 0000 16
BIC: GENODED1BRS

Mitteilungen

Obere Jagdbehörde - Jagdzeiten in NRW (Stand: 03.08.2009)

 

Politik

17.01.2012 - Bremen: Antrag von SPD und Bündnis 90/Die Grünen - Waffenbesitz minimieren und Waffenbesitzsteuer in Bremen einführen (pdf)

 

Obere Jagdbehörde

18.01.2010 - Aufhebung der Schonzeit für Ringeltauben (pdf)

08.01.2010 - Bekämpfung der Schweinepest; Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild (pdf)

 

LJV NRW

21.02.2011 - Erlass des MKULNV vom 14. Februar 2012 zum Betrieb oberirdisch aufgestellter Lebendfangfallen bei extremen Minustemperaturen (pdf)

15.02.2012 - Allgemeinverfügungen Ringeltaube 2012 (Arnsberg Detmold Düsseldorf Köln Münster) (Untere Jagdbehörde: Seite 1 Seite 2)

20.01.2011 - Warnung vor Maul- und Klauenseuche in Bulgarien (pdf)

17.01.2011 - Aktuelle Vorgänge aus der Verbandsarbeit 2011 (pdf)

19.05.2010 - Landesjägertag, Mitgliederversammlung und Landeshegeschau 2010 in Wesel (Rundschreiben des Präsidenten wg Beteiligung) (pdf, pdf, pdf)

08.01.2010 - Änderung der Fütterungsverordnung zum 31.12.2009 (pdf)

 

Polizei NRW

26.07.2011 - Folien zum Vortrag über das Waffenrecht (pdf)

 

Treuhandkonto LJV Verkehrsunfallwild

Kto.-Nr.: 165068
BLZ: 41050095
Bei der Sparkasse Hamm
Bitte Revier und KJS angeben.



Mitteilung vom LJV vom 11.05.2012

Wir denken nicht in Legislaturperioden – wir denken in Generationen!

Gemeinsames Positionspapier jetzt in www.natur-waehlen.de

"Wir denken nicht in Legislaturperioden – wir denken in Generationen!" Unter diesem Motto steht ein Positionspapier, das vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, dem Rheinischen Landwirtschafts-Verband, dem Waldbauernverband NRW, dem Grundbesitzerverband NRW, dem Landesverband der Berufsjäger, dem Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe, dem Rheinischen Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden, dem Fischereiverband NRW, dem Verband der Fischereigenossenschaften NRW und dem Landesjagdverband NRW gemeinsam verabschiedet und den Landtagskandidaten zugeleitet wurde. Das Papier und die Reaktionen der Parteien darauf können Sie jetzt unter www.natur-waehlen.de einsehen. Dort finden Sie ebenfalls die Antworten der Kandidaten auf die Fragen von Jägern, Fischern und Waldbauern.

Mit Videos, Twitter-Nachrichten und Facebook-Posts informiert die Website seit Wochen über die unterschiedlichen Schwerpunkte der Parteien und deren Vorhaben nach der Landtagswahl.

Bitte weisen Sie bis zur Wahl nochmals möglichst viele Jäger, Fischer, Landwirte, Grundeigentümer, Waldbauern und sonstige Naturfreunde auf dieses Informationsangebot und die Notwendigkeit einer hohen Wahlbeteiligung aus dem ländlichen Raum hin! – Vielen Dank.


Mitteilung vom LJV vom 21.03.2012

Geplante Bremer Waffensteuer vom Tisch

– Aber: Jetzt sollen Kontrollgebühren eingeführt werden / DJV lehnt diese ab –

Die Landesjägerschaft Bremen und der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) begrüßen die Entscheidung des Bremer Senats gegen eine Waffensteuer. Laut Weser-Kurier sieht der Senat ein „erhebliches Prozessrisiko“. Bereits mehrere Kommunen haben bundesweit von der Einführung einer Waffensteuer abgesehen, da diese rechtswidrig ist. Dies zeigt ein Gutachten im Auftrag des Forum Waffenrechts mit dem DJV, dem Deutschen Schützenbund und dem Verband der Hersteller von Jagd- und Sportwaffen. Knapp 30.000 Menschen haben zudem bereits eine Online-Petition gegen eine Waffensteuer mitgezeichnet, die der DJV unterstützt.

Nun will Bremen Gebühren für die Kontrolle der Waffenaufbewahrung einführen. „Diese sind rechtlich sehr umstritten und werden von uns nicht akzeptiert“, betont Dr. Dieter Deuschle, Präsident des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg und zuständig für Rechtsfragen im DJV-Präsidium. Gebühren dürfen laut DJV nicht erhoben werden, da die Kontrolle der Waffenaufbewahrung im öffentlichen Interesse erfolgt. Diese Position vertritt auch das Bundesinnenministerium in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz. Die Landesjagdverbände Baden-Württemberg und Brandenburg unterstützen bereits Klagen gegen eine Gebührenpflicht von Kontrollen der Waffenaufbewahrung. Auch in Bremen wird eine gerichtliche Prüfung der geplanten Gebühren angestrebt.


Mitteilung vom LJV vom 12.02.2012

Biotophegepreis 2012 der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW


Pressemeldung vom LJV vom 06.03.2012

Presseinformation des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen unter Bezug auf die heutige Meldung des Komitees gegen den Vogelmord

„Komitee“ zeichnet falsches Bild
Fallenjagd unverzichtbar

Schon der erste Satz der heutigen Meldung des Komitees gegen den Vogelmord ist inhaltlich falsch. Darin heißt es: „Trotz Schonzeit ist die illegale Frühlingsjagd auf Greifvögel, Füchse, Marder und Hauskatzen in vielen Jagdrevieren Nordrhein-Westfalens immer noch an der Tagesordnung.“ Bei den behaupteten 26 Verfehlungen kann angesichts der 80.000 nordrhein-westfälischen Jäger nicht von einem flächendeckenden Problem gesprochen werden und noch weniger davon, dass dies an der Tagesordnung sei.

Wenn es Fehlverhalten geben sollte, müsse das aufgeklärt werden, heißt es in einer Stellungnahme des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen. Vorverurteilungen und Amtsanmaßungen dürfe es aber nicht geben. Offensichtlich enthielten die Behauptungen der selbst ernannten Aufklärer Ungereimtheiten. So seien in einem Fall im Kreis Coesfeld mutmaßlich vorhandene Fallen offensichtlich entweder gar nicht vorhanden gewesen oder Jagdeinrichtungen zerstört worden. Betroffen seien von den Behauptungen im Übrigen nicht nur Jäger.

Schon jetzt unterliegt die Fallenjagd in NRW strengen gesetzlichen Auflagen und Einschränkungen, so dass andernorts erlaubte Fallen hier verboten sind. Dass die Fangjagd an sich notwendig ist, ist übrigens zwischen Jägern und Naturschützern unstrittig. Dies wurde auch bei einem Symposium des Landesjagdverbandes im Herbst 2011 von anerkannten Naturschutzexperten aus dem In- und Ausland betont.

Dortmund, den 06.03.2012


Pressemeldung vom LJV vom 29.02.2012

Ausbildungsgatter für Jagdhunde bald auch in NRW

Nach dem Motto "gut Ding will Weile haben" dauerte es einige Zeit, bis der LJV NRW seit heute die Baugenehmigung für ein Ausbildungsgatter für Jagdhunde in den Händen halten kann.

Für das vier Hektar große Gatter konnte ein Standort auf Gut Mentzelsfelde im Kreis Soest gefunden werden.  Hier soll das Gatter im Laufe des Jahres entstehen, in dem junge und unerfahrene Hunde an die Arbeit am Schwarzwild unter kontrollierten Bedingungen herangeführt werden können.

Nachdem das Planungsrecht nun gegeben ist, wird der Landesjagdverband die nächsten Schritte zur Umsetzung des Übungsgatters vornehmen. Neben Vorbereitungen für den konkreten Baubeginn steht insbesondere die Auswahl und Schulung der Gattermeister an. Hierzu werden in  den nächsten Wochen Gespräche geführt.

Eilmeldung vom DJV vom 27.02.2012

Liebe Jägerinnen und Jäger,

der nächste Schritt in Richtung der Einführung einer Waffensteuer in Bremen ist gemacht: Der Antrag der SPD hat die Zustimmung der Bremer Bürgerschaft gefunden (SPD / Grüne / Linke) - jetzt soll der Senat die Einführung prüfen.

Jäger, Schützen, Sammler und Erben müssen noch deutlicher als zuvor zeigen, dass sie diesen politischen Schritt nicht mitgehen und eine solche Steuer nicht akzeptieren. Seit der DJV in der vergangenen Woche auf die Petition gegen die Waffensteuer aufmerksam gemacht hat, hat sich die Zahl der Unterschriften mehr als verdoppelt. Dennoch: 16.000 Unterstützer sind zu wenig, um ein Zeichen zu setzen. Bitte zeichnen Sie JETZT!

Link zur Petition

************************************************************************

Bremer Bürgerschaft: Senat soll Waffensteuer-Einführung prüfen

DJV prangert Augenwischerei an / geplante Steuer ist rechtswidrig

(Berlin, 24. Februar 2012). Mit den Stimmen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und den Linken hat die Bremer Bürgerschaft gestern den Senat beauftragt, die Einführung einer Waffensteuer zu prüfen. Jäger seien durch die Regelung nicht betroffen, da es eine Ausnahmeregelung gebe, so der Tenor: Eine Flinte, eine Büchse und zwei Kurzwaffen sollen von der 300-Euro-Steuer pro Waffe befreit sein. Die Landesjägerschaft Bremen und der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) protestieren gegen diese Augenwischerei: Für die Jagd - beispielsweise auf Kaninchen, Taube, Reh oder Wildschwein zur Abwehr von Wildschäden, oder auf Marderhund und Fuchs aus Naturschutzgründen - werden unterschiedlichste Kaliber eingesetzt. Dementsprechend werden auch mehrere Waffen benötigt.

"Wir laden die zuständigen Politiker gerne ein und erläutern die Jagdausübung in der Praxis", so DJV-Präsident Hartwig Fischer und Gerhard Delhougne, Präsident der Landesjägerschaft Bremen. Die Jäger solidarisierten sich mit allen legalen Waffenbesitzern, die von einer solchen Steuer gleichermaßen betroffen seien. "Jäger sein heißt nicht gleich, reich sein. Die Mehrheit der Jäger besteht aus normalen Handwerkern, Angestellten oder Auszubildenden, wie eine aktuelle Studie zeigt. Mehrere hundert Euro Steuern pro Jahr würden für eine ganze Reihe von Jägern das Aus bedeuten. Das ist eine soziale Ausgrenzung, die wir nicht tolerieren können", betonten Fischer und Delhougne.

Bereits mehrere Kommunen haben bundesweit von der Einführung einer Waffensteuer abgesehen, da diese rechtswidrig ist. Dies zeigt ein Gutachten, mit dem der DJV und der Deutsche Schützenbund den Düsseldorfer Staatsrechtler Professor Johannes Dietlein beauftragt hatten. Die Verbände sind bereit, notfalls Klagen gegen eine solche Steuer zu unterstützen.

Der DJV unterstützt zudem eine Internet-Petition in der Bremer Bürgerschaft, die sich gegen eine Waffenbesitzsteuer richtet und bundesweit mitgezeichnet werden kann. Über 16.000 Menschen haben die Online-Pedition bereits mitgezeichnet, die noch bis zum 23. März läuft.


Mitteilung vom DJV vom 14.02.2012

DJV unterstützt Petition gegen Waffensteuer in Bremen

Vorhaben hat bundesweite Signalwirkung

(Berlin, 14. Februar 2012). Der DJV unterstützt eine Petition in der Bremer Bürgerschaft, die sich gegen eine Waffenbesitzsteuer richtet und bundesweit mitgezeichnet werden kann. Jäger und andere Interessierte können die Petition im Internet aufrufen und unterstützen: Klicken Sie hier

Die SPD in Bremen hält trotz heftiger Kritik aus den Medien, sowie von Jägern und Sportschützen an ihrem Antrag fest, eine Waffenbesitzsteuer in Höhe von 300 Euro pro Jahr und Waffe einzuführen.

Die Landesjägerschaft Bremen und der DJV protestieren dagegen und verweisen darauf, dass eine solche Steuer rechtswidrig wäre. Dies zeigt ein Gutachten, mit dem der DJV und der Deutsche Schützenbund den Düsseldorfer Staatsrechtler Prof. Dr. Johannes Dietlein beauftragt hatten. Die Verbände sind bereit, notfalls Klagen gegen eine solche Steuer zu unterstützen.

Gemeinsam mit anderen Verbänden aus dem Forum Waffenrecht bringt sich der DJV seit Aufkommen der Diskussion auf verschiedenen Ebenen in der Politik und der Wirtschaft ein, um die von Bremen geplante Waffenbesitzsteuer zu verhindern.

Das Gutachten von Prof. Dr. Johannes Dietlein finden Sie als pdf-Dokument anbei.

(Gutachten)


Mitteilung vom LJV vom 20.01.2012

Aktuelle Vorgänge aus der Verbandsarbeit (pdf)


Mitteilung vom LJV vom 16.01.2012

Demonstration am 21.1.2012 in Detmold

Veranstalter: Bürgerbewegung Unser Teutoburger Wald

Gastredner: Elmar Brok, MdEP

Start: Kronenplatz 12:00 Uhr


Liebe Mitstreiter im Jagdrecht,

ich bitte um Kenntnisnahme der auffordernden Unterstützung durch den

Verband der Fischereigenossenschaften NRWs e.V.
Stauseebogen 23
45259 Essen
(s.unten)

So darf auch ich Sie herzlich bitten für eine Teilnahme an der Demostration gegen den NP Lippe
am Sa., 21.Januar. ab 12 Uhr
durch die Detmolder Innenstadt

zu werben.

Nähers bitte auch unter:
http://www.nationalparklippe.de/
http://www.unser-teutoburger-wald.de/termine.html


Mit herzlichen Grüßen

Dr. Philipp Freiherr Heereman

***************************************

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Waldbauernverband NRW e.V. ruft mit ... Schreiben am 21. Januar 2012 zu einer Demonstration gegen den geplanten Nationalpark Teutoburger Wald auf.

Im Namen unseres Vorsitzenden, Prinz Hubertus zu Sayn-Wittgenstein, bitte ich Sie herzlich, diese Aktion …. zu unterstützen.

Wir können uns so solidarisch mit einem befreundeten Naturnutzerverband zeigen, …..

Ohne eine gemeinsame Haltung wird es schwer sein, die aktuellen und zukünftig zu befürchtenden Angriffe auf die Eigentumsrechte und ihre Nutzungsmöglichkeiten abwehren zu können. …
Was können Sie tun:

1. Sprechen Sie Ihre Genossenschaftsmitglieder an und werben Sie für eine Teilnahme an der Demonstration.

2. Beteiligen Sie sich an der Onlinepetition:
https://openpetition.de/petition/online/kein-nationalpark-in-teutoburger-wald-egge-senne.

3. Informieren Sie ihre Fischereipächter und werben Sie auch bei ihnen für eine Teilnahme.

4. Leiten Sie diese Mail an andere Betroffene weiter.


Wir wissen, dass diese Vorgehensweise für uns eher ungewohnt ist.
Die Erfahrungen in der jahrelangen Gremienarbeit zeigt jedoch, dass die Konzentration auf eine seriöse Sacharbeit allein nicht ausreicht, um unsere Rechte vor weiteren Einschränkungen schützen zu können.

Wir dürfen daher auf den Verlauf des 21. Januars gespannt sein.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Jäger
Geschäftsführer
Verband der Fischereigenossenschaften NRWs e.V.
Stauseebogen 23
45259 Essen
Tel: 0201 / 46 61 46
www.vfg-nrw.de


Mitteilung vom LJV vom 15.12.2011

15. Dezember (djv) Berlin
DJV-Stellungnahme zu halbautomatischen Waffen
Jeder Jäger sollte sein Werkzeug frei wählen können

In Fragen des Waffenrechts hat für den DJV der Schulterschluss mit dem Forum Waffenrecht und den dort organisierten Verbänden höchste Priorität. Eine weitere Beschränkung des legalen Waffenbesitzes lehnt der DJV entschieden ab. Der legale Waffenbesitz ist in Deutschland sehr präzise geregelt, weiteren Bedarf an gesetzlichen Vorgaben gibt es nicht. Der DJV setzt sich aktiv dafür ein, dass es zu keiner weiteren Verschärfung kommt und dass – wie im Falle der Waffenverwaltungsvorschrift – Erleichterungen für Jäger erzielt werden.

Der DJV hat zu keinem Zeitpunkt ein Verbot von halbautomatischen Waffen gefordert und zu keinem Zeitpunkt ein Verbot von Besitz und Nutzung gefordert. Jeder Jäger kann zweifelsohne eine Waffe nach seinen Vorlieben aussuchen und natürlich jagdlich führen – solange diese legal ist. Der DJV gibt allerdings zu bedenken, dass es dem Image der Jagd in der Öffentlichkeit nicht zuträglich ist, bei der Jagd halbautomatische Anscheinswaffen zu führen, die im Aussehen modernen Sturmgewehren ähneln, die militärisch genutzt werden.

Damit vertritt der DJV die Position einer Mehrheit unter den Jägern. Dies bestätigt eine Umfrage einer großen Jagdzeitschrift: Knapp 94 Prozent der rund 3.000 Teilnehmer sprachen sich gegen den Einsatz von halbautomatischen kriegswaffenähnlichen Anscheinswaffen bei der Jagd aus.


13. Dezember 2011 (djv) Berlin
Einheitliche Waffenverwaltungsvorschrift mit Licht und Schatten
DJV kritisiert weiterhin die Regelung der Aufbewahrungskontrollen

Die Waffenverwaltungsvorschrift hat jetzt im Bundeskabinett die letzte Hürde genommen und tritt in Kraft sobald sie im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Ziel ist ein einheitlicher Vollzug des Waffengesetzes. Das Waffenrecht ist Bundesrecht, wird aber von den Behörden der Bundesländer vollzogen. Die Verwaltungsvorschrift gibt nun den Behörden eine Richtschnur vor.

Der DJV kritisiert, dass die Waffenverwaltungsvorschrift neben sinnvollen Regelungen auch strittige Bestimmungen enthält, vor allem was die Vorschriften zur Waffenaufbewahrung und der Kontrolle dieser Maßnahmen durch die Behörden betrifft. Mit diesen wird laut DJV die verfassungswidrige Praxis mancher Waffenbehörden zementiert.

Dagegen wird der DJV weiter vorgehen und die gerichtliche Überprüfung der Aufbewahrungskontrollen und der hierfür von manchen Behörden erhobenen Gebühren weiter forcieren. Denn: Die Waffenverwaltungsvorschrift legt fest, dass die Kontrolle der Aufbewahrung im öffentlichen Interesse liegt und daher gebührenfrei bleiben müsse, jedenfalls sofern es keine Beanstandungen gibt. Zugleich betont der DJV wie wichtig die sichere Waffenaufbewahrung ist und fordert die Jäger und alle anderen legalen Waffenbesitzer auf, ihre Waffen gesetzeskonform aufzubewahren.

Neben den kritikwürdigen Passagen zur Waffenaufbewahrung enthält die Verwaltungsvorschrift aber auch viele begrüßenswerte Konkretisierungen des Waffengesetzes, für die sich der DJV erfolgreich stark gemacht hat:

* Transport im Auto: Die Waffe muss nicht zwingend in einem verschlossenen Behältnis transportiert werden, sondern darf lediglich nicht zugriffsbereit sein. Das heißt: Sie darf bei einem Transport in einem unverschlossenen Behältnis nicht innerhalb von drei Sekunden mit weniger als drei Handgriffen in Anschlag gebracht werden können.
* Führen im Zusammenhang mit der Jagd (also auf dem Weg ins Revier): auf dem Weg ins Revier sind kleine Abstecher – etwa zur Post – erlaubt.
* Vorübergehende Aufbewahrung auf Reisen: Waffe und Munition müssen nicht zwingend im Waffenschrank verwahrt werden. Bei Reisen kann der Kleiderschrank im Hotelzimmer ausreichen, wenn Verschluss oder Vorderschaft entfernt wird.

Der DJV hatte im Vorfeld Stellung zum Entwurf genommen und gemeinsam mit den anderen im Forum Waffenrecht vertretenen Verbänden zahlreiche Gespräche auf allen Ebenen geführt. Dabei konnten überzogene Forderungen des Gesetzgebers verhindert werden.


Mitteilung vom LJV vom 21.10.2011

Termine für 2012

Termine (PDF) Hegeringleiter-Seminare (PDF)


Mitteilung vom LJV vom 17.10.2011

Nachrichten-Telegramm:

Remmel und Borchert eröffnen NRW-Wildwochen
Bodenbrütersymposium am 28. September:
Ohne Prädatorenbejagung geht es nicht!
Jagd & Hund 2012 – Bussfahrten rechtzeitig planen


Termine

Dienstag, 31. Januar, bis Sonntag, 5. Februar 2012: Jagd & Hund 2012


Nachrichten-Volltext:


Remmel und Borchert eröffnen NRW-Wildwochen

Auf der weltweit größten Ernährungsmesse Anuga in Köln fand am 11. Oktober die Eröffnung der diesjährigen NRW-Wildwochen statt. Der Auftakt erfolgte unter Beteiligung von Nordrhein-Westfalens Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Johannes Remmel, der auch die Schirmherrschaft über die NRW-Wildwochen übernommen hat.

Unter der Leitung von Björn Freitag, bekannt als „der Vorkoster“ in der gleichnamigen WDR-Sendung, Sternekoch im „Goldenen Anker“, Dorsten, und Mannschaftskoch von Schalke 04, beteiligten sich neben Minister Remmel auch Jägerpräsident Jochen Borchert, DEHOGA-Präsident Olaf Offers und der neue Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, Andreas Wiebe, an der Eröffnungsveranstaltung im Rahmen eines Schaukochens.

Remmel lobte die hervorragenden Produkteigenschaften von Wildbret. Zudem liege die regionale Vermarktung von Wildbret voll im Trend und werde von seinem Ministerium gerne unterstützt, so Remmel.

Der Landesjagdverband NRW führt die NRW-Wildwochen gemeinsam mit dem Fleischerverband NRW, dem DEHOGA NRW, dem Verein NRW kulinarisch Marketing e.V. sowie dem Landesbetrieb Wald und Holz durch.

Frisches Wildbret von Hirsch, Wildschwein, Reh, Hase, Fasan, Ente oder Taube hat jetzt im Herbst Saison, wenn das Jagdjahr seinen Höhepunkt erreicht. Jährlich kommen rund 25.000 Tonnen Wildbret aus deutschen Revieren auf den Markt. Die Jagd in Deutschland bedeutet nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, die auch nach allen internationalen Konventionen als eine Form des Naturschutzes anerkannt ist.

Wildbret ist aber keineswegs nur lecker. Es ist auch gesund. Es ist reich an Mineralstoffen, sehr bekömmlich und leicht verdaulich. Wildbret ist fettarm, aber reich an hochwertigem Eiweiß. Es ist kalorienarm, aber voller Vitamine und Spurenelemente.

Mit den NRW-Wildwochen weisen Jäger, Förster, Gastronomen und Fleischer gemeinsam auf die Vorzüge von Wildfleisch hin. Sie verkaufen Wildgerichte und Wildbret zu angemessenen Preisen und sind Garant für beste Qualität aus heimischen Revieren. Bei Supermärkten sollte unbedingt die Herkunft des Fleisches kontrolliert werden.

Zeitgleich zur Eröffnung der NRW-Wildwochen wurde auch die etablierte Internet-Suchmaschine www.nrw-wildbretboerse.de neu gestaltet und online gestellt. Damit können LJV-Mitglieder ihr Wildbret jetzt noch attraktiver vermarkten.

Weitere Informationen bieten zudem die Internetseiten der beteiligten Verbände:
www.wild-auf-wild.de, www.nrw-kulinarisch.de, www.dehoga-nrw.de, www.wald-und-holz.nrw.de, www.fleischer-nrw.de, www.ljv-nrw.de

Danksagung:

Der Auftakt der NRW-Wildwochen wurde maßgeblich unterstützt durch den Schultenhof, Hattingen. Dessen Inhaber, Herrn Alfred Schulte-Stade, und seinem Team sei an dieser Stelle herzlich dafür gedankt.

Bodenbrütersymposium am 28. September:

Ohne Prädatorenbejagung geht es nicht!

Dies war der Konsens auf dem LJV-Bodenbrüter-Symposiums in Arnsberg-Neheim am 28. September. Namhafte Experten des deutschsprachigen Raumes stellten gemeinsam fest, dass Schutzziele, seien sie nun jagdlicher Art oder dem Naturschutz unterstellt, oftmals nur durch massive Reduktion der Prädatoren erreicht werden können. Dabei ist die Fallenjagd in vielen Fällen unverzichtbar.

Rund 110 Teilnehmer konnte Jochen Borchert, Präsident des Landesjagdverbandes NRW (LJV), zu dem Symposium begrüßen. Ein Zeichen wie sehr dieses Thema den Praktikern unter den Nägeln brennt. Und so forderte Borchert auch praxisnahe Lösungen. Die Prädatorenbejagung könne ein Übermaß an Beutegreifern verhindern, um jagdbare Arten ebenso wie seltene Bodenbrüter und andere geschützte Arten und damit auch das ökologische Gleichgewicht zu schützen, so Borchert.

Doch was sind eigentlich „Prädatoren“? Und wie stellt sich der Sinn oder Unsinn der Prädatoren-/Beutegreiferbejagung aus wildbiologischer Sicht dar? Wie Prof. Dr. Klaus Hackländer vom Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität Wien verdeutlichte, wird der Begriff „Prädator“ oftmals synonym mit „Beutegreifern“ verwendet. Doch das ist genau genommen nicht richtig. „Ein Prädator ist ein Organismus, der sich von anderen, noch lebenden Organismen ernährt“, erklärte der Biologe. „Also beispielsweise auch eine Stechmücke oder ein Hirsch, der eine Tanne verbeißt. Es kommt also nicht automatisch zum Tod der Beute.“ Dies sei erst bei echten Räubern, den Beutegreifern, der Fall.

In seinem Vortrag verdeutlichte der Wissenschaftler, dass vielfach zu simpel gedacht und dabei zu schnell in „Gut“ und „Böse“ unterschieden werde. So hänge es nicht nur von dem Prädator Fuchs ab, ob es Rebhuhn oder Feldhase gut gehe. Einflussfaktoren seien auch der Lebensraum mit seinem Angebot an Nahrung und Deckung, Krankheiten sowie das Wetter.

Die Beeinflussung eines Einflussfaktors führt in den meisten Fällen nicht zu einer positiven Beeinflussung einer Wildtierpopulation. Z. B. eine alleinige Prädatorenbejagung wird nicht zu einer Erholung einer Wildart führen. Die Kombination von Lebensraumverbesserung und einer Prädatorenbejagung kann dagegen zu einer Erholung der Wildart führen.

Fest steht, dass die Bestände an Prädatoren und deren Artenzahl in NRW zunehmen. Das verdeutlichte anschaulich Dr. Jürgen Eylert von der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung in Bonn. Die Analyse von den Jagdstrecken könne wichtige Informationen über den Zustand der jeweiligen Wildart liefern. Wichtig sei allerdings dabei, dass man auch die Entwicklung der Fallwildzahlen berücksichtigt. Ist z. B. die Jagdstrecke einer Wildart rückläufig und steigen dagegen die Fallwildzahlen in dem gleichen Zeitraum an, so ist die Wildart in seinem Bestand nicht gefährdet.

Nicht nur „Neubürger“ wie Waschbär und Marderhund seien im Aufwärtstrend, auch andere Arten wie Luchs oder Wanderfalke kehrten zurück. Wobei dies nicht einmal von Nachteil sein müsste. „Vielleicht ist der Luchs ja sogar vorteilhaft in Sachen Waschbär“, gab Eylert zu bedenken.

Die „Waschbär-Hochburg“ in NRW ist der Kreis Höxter, in dem z. B. im Jagdjahr 2008/2009 mit gut 3450 Kreaturen die Hälfte der Jagdstrecke von ganz NRW erzielt wurde.

Waschbären sind Allesfresser. Etwa 40 % ihrer Nahrung ist pflanzlicher Art und etwa 60 % ist tierische Nahrung - darunter zur Hälfte Wirbeltiere – berichtete Dr. Burkhard Beinlich. Als Leiter der Landschaftsstation im Kreis Höxter referierte er über Schäden, die diese invasive Art in den Naturschutzgebieten anrichtet. Demnach gehören Grasfrosch und Erdkröte scheinbar zu den bevorzugten Delikatessen der Kleinbären. Bei Erdkröten blieben ganze „Schlachtplätze zurück. Anhand dieser ließe sich ermitteln, dass innerhalb von drei Nächten bis zu 800 Erdkröten „verspeist“ wurden. Auch Steinkauz, Wendehals, Flussregenpfeifer und selbst Nilgänse seien vor den Waschbären nicht sicher. Ohne ein entsprechendes Management, wie z. B. Verbesserung des Lebensraumes (größere Wasserflächen), für Waschbären nicht zugängliche Krötenüberquerungsbereiches und die Bejagung in enger Kooperation mit den Jagdpächtern, die an den Randbereichen der Schutzgebiete Lebendfallen aufstellen, können sich nach Dr. Beinlich die Erdkröten und Grasfrösche nicht auf einem höheren Niveau stabilisieren.

Ohne Jäger und Fallenjagd lässt sich auch im Zwillbrocker Venn, einem Naturschutzgebiet im Kreis Borken, kein Schutz bedeutsamer Vogelarten betreiben. „Es reicht nicht, Füchse nur mit der Waffe zu bejagen“, sagte Dr. Dietmar Ikemeyer, Geschäftsführer der Biologischen Station Zwillbrock im Kreis Borken. Auch die Fallenjagd sei erforderlich, um die Bodenbrüter und ihre Gelege zu schützen.

Weiterhin wies er daraufhin, dass beim Management nicht nur die Auswirkung einer Maßnahme gegen einen Prädator, sondern auch die Auswirkung auf die zu schützende bzw. begünstigende Art berücksichtigt werden muss. So muss z. B. bei der Umzäunung von Flachgewässern - um den Zugang des Fuchses zu einer Insel zu verhindern – auch das Verhalten der Wasser- und Wiesenvögel berücksichtigt werden. Ansonsten wird nicht nur der Fuchs durch die Umzäunung von der Inseln fern gehalten, sondern die Insel kann dann auch nicht mehr von den Wasser- und Wiesenvögeln aufgesucht werden.

Mit kleinen Flößen als Nisthilfe und viel Aufwand wird das einzige Brutvorkommen von Trauerseeschwalben in NRW im Gebiet des Bienener Altrheins im Kreis Kleve unterstützt. Das verdeutlichte Dr. Ulrich Werneke, Geschäftsführer des Naturschutzzentrums Kleve.

Er zeigte anschaulich, dass für die Erkennung einer Ursache für die Gefährdung einer Art, die intensive Untersuchung des betroffenen Gebietes entscheidend ist.

So hatten Sichtbeobachtungen und die Analysen von Fährten eines Marderhundes diesen zunächst als Verantwortlichen für den Rückgang einer Trauseeschwalbenkolonie in Verdacht gebracht.

Daraufhin wurden mittels einer Ausnahmegenehmigung über die Untere Landschaftsbehörde sechs Lebendfangfallen aufgestellt, die von den örtlichen Revierinhabern betreut wurden.

Weitere Untersuchungen ergaben, dass Waldohreulen die Nester geplündert und durch die Laichaktivität von Karpfen die Eier von den Nisthilfen gerollt waren, und somit den Bruterfolg der Trauerseeschwalbe gemindert hatten. In diesem Fall war die falsche Arte unter Verdacht geraten.

Interessante Einblicke in den Schutz von Seevögeln auf den Inseln an Nord- und Ostsee gab Uwe Schneider vom Verein Jordsand mit Sitz im schleswig-holsteinischen Ahrensburg. So können auf den Inseln z. B. eingeschleppte Hausmäuse und Ratten zum Erlöschen von ganzen Vogelpopulationen führen, da ihnen dort die natürlichen Feinde fehlen.

Insbesondere auf Sylt haben in früheren Jahren viele verschiedene Vogelarten gebrütet. Dass dies heute nicht mehr der Fall ist, läge nicht an den Touristen, sondern sei dem Bau des Hindenburgdammes geschuldet, durch den Prädatoren wie z. B. der Fuchs auf die Insel gelangten. Aber auch die Förderung bestimmter Vogelarten kann anderen Vögeln das Leben schwer machen, wie Schneider an dem Beispiel der Förderung des Wanderfalkens deutlich machte. So sei mittlerweile jeder Leuchtturm und jede Bake mit einem Wanderfalkenkasten ausgestattet. „Seevögel sind Traditionsbrüter. Aber wenn sie einmal verscheucht sind, dauert es Jahrzehnte, sie wieder anzusiedeln“, erklärte der Vogelschützer. Was ein Verbot der Jagd bewirken kann, verdeutlichte er am Beispiel eines Naturschutzgebietes im Bereich der Schleimündung. Die Halbinsel am nördlichen Ufer der Schleimündung sei in den 1980er-Jahren ein „Traumgebiet“ für Brutvögel gewesen. „Dann wurde die Jagd verboten. Seitdem ist die Brutvogelwelt auf fast null herunter“, berichtete Schneider, und betonte: „Wir sind als Naturschützer auf die Unterstützung der Jäger angewiesen.“

Jagd & Hund 2012 – Busfahrten rechtzeitig planen

Die nächste Jagd & Hund wird vom 31. Januar bis 5. Februar 2012 stattfinden. Über das vielseitige Programm von Europas größter Messe für Jagd und Angelfischerei wird der Rheinisch-Westfälische Jäger in seinen kommenden Ausgaben informieren.

Schon jetzt sollten Gruppen das sogenannte „Hegering-Programm“ einplanen. Dies beinhaltet einen ermäßigten Eintrittspreis (ab 20 Personen). Zusätzlich kann auch ein Zuschuss zu den Fahrtkosten beantragt werden (gilt nur von Dienstag bis Freitag!). Wer sich schon jetzt bei der Messeleitung anmeldet, kann bis zu 100,- Euro der Rechnung des Busunternehmers zurückvergütet bekommen.

Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH

Strobelallee 45

44139 Dortmund

Fax: 0231/1204678

Einen entsprechenden Coupon finden Sie zudem im kommenden Rheinisch-Westfälischen Jäger, Ausgabe 10/2011, auf Seite 26.


Mitteilung vom LJV vom 06.10.2011

Nachrichten-Telegramm:

– Voller Einsatz für die Niederwildjagd, die Jagd mit der Falle, den Katalog der jagdbaren Arten und eine tierschutzgerechte Hundeausbildung


Nachrichten-Volltext:

Voller Einsatz für die Niederwildjagd, die Jagd mit der Falle, den Katalog der jagdbaren Arten und eine tierschutzgerechte Hundeausbildung

Wer die aktuelle Wald-Wild-Mensch-Diskussion verfolgt, bekommt leicht den Eindruck, die Jagd sei heute in vielen Revieren nur noch Jagd auf Schalenwild. Zum Glück sieht die Situation in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens anders aus. Hier lebt die Niederwildjagd auch auf Hase, Fasan, Taube, Ente oder Fuchs, mittlerweile auch auf Gänse. Im größten Bundesland gibt es eine jagdliche Vielfalt, um die uns andere beneiden. Die WILD-Zählungen bestätigen es alljährlich: NRW ist das Hasenland Nummer 1! Zudem erreichen wir im Ländervergleich mit Abstand die höchste Taubenstrecke, wofür uns die die taubengeplagten Landwirte dankbar sind.

Die Liste der jagdbaren Arten umfasst allerdings auch viele Arten, die wir seit Jahren und Jahrzehnten nicht bejagen. Gleichwohl unterliegen sie den Bestimmungen des Jagdrechts, sind also Ziel unserer Hegebemühungen und unserem Schutz anvertraut. Die Hege erhält einen den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten, artenreichen und gesunden Wildbestand, pflegt und sichert dessen Lebensgrundlagen. Verantwortungsbewusste Jagd bedeutet eben weit mehr als Beute machen.

Dennoch verfolgen manche die Absicht, die Liste der jagdbaren Arten zu kürzen. Würden diese Vorstellungen in einem künftigen Landesjagdgesetz, das die Düsseldorfer Koalition anzustreben vereinbart hat, Berücksichtigung finden, so käme das einem Misstrauensvotum gegen Jagd und Jäger gleich. Kein verantwortlich Denkender und Handelnder hat uns bisher gesagt, wodurch das gerechtfertigt wäre.

Niemand kann überzeugend erklären, warum an der Liste der jagdbaren Arten etwas geändert werden müsste. Warum antasten, was sich seit Jahrzehnten bewährt hat? Wo ethisch und praktisch die Jagd auf jagdbare Arten nicht geboten erscheint, greift eine ganzjährige Schonung per Verordnung, durch freiwillige Vereinbarung (wie gerade wieder mit dem Aussetzen der Rebhuhn-Vereinbarung von uns bewiesen) oder notfalls durch ministerielle Anordnung.

Der Landesjagdverband hat stets Brücken gebaut und vernünftigen Lösungen nie im Weg gestanden. Aber einer Reduzierung des Katalogs der jagdbaren Arten kann und wird er nicht die Hand reichen. Eine Jagdpolitik gegen Jagd und Jäger wäre zum Scheitern verurteilt wie jede Politik, die Gesetze gegen die Betroffenen durchzusetzen versucht. Abgesehen davon halten Juristen die Entfernung jagdbarer Arten aus dem Jagdrecht prinzipiell für einen unzulässigen Eingriff in das Eigentumsrecht, das den besonderen Verfassungsschutz des Grundgesetzes genießt.

Mit dieser Position stehen wir nicht allein. Andere Naturnutzerverbände teilen unsere Position und unterstützen uns mit vollem Engagement. Wir sind uns einig in der Ablehnung, einzelne Tierarten aus dem Katalog der jagdbaren Tierarten in Nordrhein-Westfalen zu werfen. Notfalls müsste dagegen auf dem Klageweg vorgegangen werden.

Auch etwaige Einschränkungen bei der Hundeausbildung lehnen wir entschieden ab. Dass die derzeit in NRW geübte Praxis der Jagdhundeausbildung und -prüfung auch bei der Ausbildung an lebenden Enten und Füchsen tierschutzgerecht ist, wurde bereits durch Gerichtsurteile bestätigt.

Deshalb wird der Landesjagdverband die jüngste, zum wiederholten Male schwer neben den Tatsachen liegende Berichterstattung der „Deutschen Jagdzeitung“ mit einer Gegendarstellung beantworten. Vor allem die Behauptung, das Präsidium des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen habe sich für die Aufgabe der Fangjagd entschieden, ist wahrheitswidrig, tatsachenfrei und absurd.

Ich bin sicher, dass sich auch in Zukunft an unserer Position nichts ändern wird. Die Jagd mit der Falle ist für den Schutz des Niederwildes, aber auch vieler anderer Tierarten unverzichtbar, wie gerade das Bodenbrüter-Symposium des Landesjagdverbandes unter Beteiligung vieler anderer Naturschützer erneut gezeigt hat. Allein diese Veranstaltung mit mehr als hundert Teilnehmern hat deutlich gemacht, mit welchem Interesse und Engagement sich der Landesjagdverband für die Niederwildjagd einsetzt und ganz gewiss nicht nur für Rot- und Schwarzwild.

Jochen Borchert

Präsident des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen


Mitteilung vom LJV vom 11.09.2011

Nachrichten-Telegramm:
„Bodenbrüter-Symposium“ am 28. September
- Anmeldungen sind noch möglich -

Nachrichten-Volltext:

Bodenbrüter-Symposium am 28. September

- Anmeldungen sind noch möglich -

Uns Jägern geht es nicht nur um den Schutz der jagdbaren Arten, sondern der gesamten frei lebenden Tierwelt. Besonders gefährdet sind Bodenbrüter, die heute schon auf der roten Liste stehen, wie Feldlerche und Kiebitz.

Wir wollen im Rahmen eines ganztägigen Symposiums am 28. September 2011 im Forstlichen Bildungszentrum für Waldarbeit und Forsttechnik in Arnsberg die Gefährdung dieser und anderer Arten durch die Veränderung der Kulturlandschaft, aber eben auch durch die Zunahme der Prädatoren diskutieren und nach Wegen zum Schutz dieser Arten suchen. Eine wirksame Prädatorenbejagung verhindert ein Übermaß an Beutegreifern für jagdbare Arten ebenso wie für andere Bodenbrüter und sichert so das ökologische Gleichgewicht.

Weitere Infos (Programm und Anfahrtsskizze) in der Septemberausgabe des RWJ.

Wir sehen uns am 28. September zum Bodenbrüter-Symposium des LJV NRW in Arnsberg.

Anmeldungen nimmt der LJV NRW noch über den Jägerhof Brüggen, z. Hd. Frau Inge Stockinger, Von-Schaesberg-Weg 43, 41379 Brüggen, Tel.: montags bis donnerstags (11.00-15.30 Uhr) 0 21 63 - 50 09 81, E-Mail: jaegerhof-brueggen@arcor.de entgegen.

Wichtiger Hinweis:

Ohne Anmeldung ist keine Teilnahme möglich! Versendung von Unterlagen erfolgt nicht!

Der Tagungsbeitrag beträgt 10,50 € (inkl. Verpflegung und Getränke).

Überweisen Sie bitte den Tagungsbeitrag nach erfolgter Anmeldung auf das folgend genannte Konto:

Kontoinhaber: Landesjagdverband NRW e. V.

Konto-Nr.: 369025

Bankleitzahl: 400 501 50

Sparkasse Münsterland Ost

Kennwort: Bodenbrüter-Symposium 2011


Mitteilung vom LJV vom 08.09.2011

Konzertierte Aktion zur Reduktion des Schwarzwildbestands;
Hier: Schutz der Schweine haltenden Betriebe im Rheinland;
Bezug: Schreiben des MKULNV vom 30.08.2011

Rundschreiben zum Schreiben (PDF) Schreiben (PDF)


Mitteilung vom LJV vom 08.08.2011

Inhalt:
* Ganzjährige Schonzeit für das Rebhuhn in NRW
* Vereinbarung zur Schonzeitregelung für das Rebhuhn
* Freiwilliger Jagdverzicht
* Informationsschreiben an die Revierinhaber der Gemeinde Swisttal

Anschreiben an die UJB Rhein-Sieg
Anschreiben an die Revierinhaber Swisttal


Nachrichten für Kreisjägerschaften und Hegeringe vom 01.08.2011

Nachrichten-Telegramm:
* Symposium „Geocaching und Natur“ am 16. Juli
* „Bodenbrüter-Symposium“ am 28. September

Nachrichten-Volltext:


* Symposium „Geocaching und Natur“ am 16. Juli

Brücke für den gemeinsamen Dialog steht!
Von allen Seiten mit großer Spannung erwartet wurde das Symposium „Geocaching und Natur“. Nicht umsonst war die Zahl der Kooperationspartner, die sich an der Vorbereitung dieser Gesprächsrunde beteiligt hatten, so groß wie nie zuvor.
Umso positiver ist der Geist eines konstruktiven Miteinanders zu werten, der die gesamte Veranstaltung prägte. Den rund 120 Teilnehmern wurden zahlreiche Sachinformationen aber auch die Sorgen, Wünsche und Probleme der jeweils anderen Positionen vermittelt. Auch die anschließende Diskussion war zwar sehr lebhaft, Klischeereiter hatten aber keine Chance.
Dafür sorgte bereits der souverän durch die Veranstaltung führende Moderator Matthias Bongard, der das von Jägerpräsident Jochen Borchert ausgegebene Motto „Nicht übereinander, sondern miteinander reden!“ gerne aufnahm und umsetzte.
Den Einstieg ins Thema machten vier Fachreferate:
Arno Kaminski, Mitglied des Eifelvereins und Hauptjugendwart der Deutschen Wanderjugend stellte die Geschichte, technische Möglichkeiten und verschiedene Spielarten des Geocachings vor. Er sieht im Geocaching die Chance, Kinder und Jugendliche in die Natur zu locken.
Dietrich Graf von Nesselrode ging als Waldbesitzer und ehemaliger Vorsitzender des Waldbauernverbandes Nordrhein-Westfalen auf die Probleme durch Geocaching für Grundeigentümer ein. Seine Bitte an die Geocacher: „Sprechen Sie mit dem Grundeigentümer! Verstecken Sie Caches naturverträglich! Nicht abseits der Wege, in Kulturen, Naturverjüngungen, jagdlich sensiblen Gebieten. Keine nächtlichen Suchen abseits der Wege!“
Heiner Langhoff vertrat als Naturschutzkoordinator im Vorstandsbereich 5 des Kreises Wesel und als Geschäftsführer der NaturFreizeitverbund Niederrhein GmbH die Belange des Naturschutzes und stellte verschiedene Konfliktfelder vor. Langhoff: „ Wir stehen am Anfang eines Dialogprozesses, wo ein jeder die Zeit nutzen sollte, in den Spiegel zu schauen und sich darüber klar zu werden, dass wir alle eine hohe Verantwortung für unsere Kulturlandschaft mit ihren einzigartigen Pflanzen- und Tierarten haben! In unseren Köpfen muss einiges bewegt werden, denn alleine mit Ordnungsrecht kann der vor uns liegende Prozess niemals erfolgreich sein!“
Friedrich von Massow, Justiziar des Deutschen Jagdschutzverbandes, betonte das Störpotenzial zulasten des Wildes durch Geocaching. Auch er sprach sich gegen eine Verschärfung der Gesetze und für mehr Rücksichtnahme in der Natur aus.
Bei der anschließenden rund eineinhalbstündigen Diskussion stand der gemeinsame Wille zum Dialog im Vordergrund, der auch zukünftig fortgesetzt werden soll. Dazu sind auch eine Dokumentation des Symposiums und die gemeinsame Erarbeitung von Tipps zu einem umweltverträglichen Geocaching angedacht. In zahlreichen Wortmeldungen zeigten aktive Geocacher auf, wie bereits jetzt problematische Suchpunkte einvernehmlich mit den Cache-Eigentümern umgesetzt werden können.
Ein weiteres Problem konnte ebenfalls gelöst werden: Da die Geocacher nicht durch Vereine und Verbände organisiert sind, fehlen betroffenen Jägern und Grundeigentümern zumeist geeignete Ansprechpartner. Durch das Symposium konnten zahlreiche Kontakte geknüpft und Visitenkarten getauscht werden. Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen wird diese interessensübergreifende Vernetzung weiter unterstützen und steht gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.
Das Symposium „Geocaching und Natur“ wurde vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Deutschen Wanderjugend NRW, der Internet-Plattform geoclub.de, der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW, dem Waldbauernverband NRW, dem Grundbesitzerverband NRW, dem Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe, dem Rheinischen Verband der Eigenjagdbesitzer und Jagdgenossenschaften, dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftverband, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband, dem Fischereiverband NRW, dem Verband der Fischereigenossenschaften NRW, und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW veranstaltet.


* Bodenbrüter-Symposium des LJV NRW am 28. September

- Prädatorenbejagung ja, aber wie? -
Uns Jägern geht es nicht nur um den Schutz der jagdbaren Arten, sondern der gesamten frei lebenden Tierwelt. Besonders gefährdet sind Bodenbrüter, die heute schon auf der roten Liste stehen, wie Feldlerche und Kiebitz.
Wir wollen im Rahmen eines ganztägigen Symposiums am 28. September 2011 im Forstlichen Bildungszentrum für Waldarbeit und Forsttechnik in Arnsberg die Gefährdung dieser und anderer Arten durch die Veränderung der Kulturlandschaft, aber eben auch durch die Zunahme der Prädatoren diskutieren und nach Wegen zum Schutz dieser Arten suchen. Eine wirksame Prädatorenbejagung verhindert ein Übermaß an Beutegreifern für jagdbare Arten ebenso wie für andere Bodenbrüter und sichert so das ökologische Gleichgewicht.
Weitere Infos (Programm und Anfahrtsskizze) in der Septemberausgabe des RWJ.
Wir sehen uns am 28. September zum Bodenbrüter-Symposium des LJV NRW in Arnsberg.
Anmeldungen nimmt ab sofort der LJV NRW über den Jägerhof Brüggen, z. Hd. Frau Inge Stockinger, Von-Schaesberg-Weg 43, 41379 Brüggen, Tel.: montags bis donnerstags (11.00-15.30 Uhr) 0 21 63 - 50 09 81, E-Mail: jaegerhof-brueggen@arcor.de entgegen.

Wichtiger Hinweis:
Ohne Anmeldung ist keine Teilnahme möglich! Versendung von Unterlagen erfolgt nicht!
Der Tagungsbeitrag beträgt 10,50 € (inkl. Verpflegung und Getränke).
Überweisen Sie bitte den Tagungsbeitrag nach erfolgter Anmeldung auf das folgend genannte Konto:
Kontoinhaber: Landesjagdverband NRW e. V.
Konto-Nr.: 369025
Bankleitzahl: 400 501 50
Sparkasse Münsterland Ost
Kennwort: Bodenbrüter-Symposium 2011


LJV: Einladung zum Symposium "Geocaching und Natur" am 16.7.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Thema Geocaching gewinnt in unserem Land zunehmend an Bedeutung. Diese neuartige Schatzsuche, bei der das Ziel durch Koordinaten im Internet angegeben wird und mittels GPS-Empfänger in Wald und Feld gesucht werden kann, erfreut sich einer immer größer werdenden Fangemeinde. Nach Angaben einer entsprechenden Internetplattform gibt es alleine in NRW rund 25000 Geocacher und noch mehr Geocaches (also versteckte Schätze) – Tendenz stark steigend.

Während Geocaching den einen Anlass für Bewegung im Freien ist, bietet es der Tourismusindustrie neue Chancen für Naturerlebnisangebote.

Land- und Forstwirte aber auch Jäger, Fischer und Naturschützer sehen demgegenüber die Gefahren, die von dieser Trendsportart für Natur, Landwirtschaft, Wald und Wild ausgehen. Gerade Extremformen, bei denen die Caches in geschützten Landschaftsbestandteilen, Wildeinstandsgebieten oder auf Bäumen versteckt werden bzw. das Geocaching nachts oder mit frei suchenden Hunden betrieben wird, schaden der Natur und bergen erhebliche Gefahren für alle Beteiligten.

Nach dem Motto „Nicht übereinander, sondern miteinander reden!“ veranstaltet der Landesjagdverband NRW das Symposium „Geocaching und Natur“ am 16. Juli 2011 gemeinsam mit der Deutschen Wanderjugend NRW, der Internet-Plattform geoclub.de, der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW, dem Waldbauernverband NRW, dem Grundbesitzerverband NRW, dem Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe, dem Rheinischen Verband der Eigenjagdbesitzer und Jagdgenossenschaften, dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftverband, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband, dem Fischereiverband NRW, dem Verband der Fischereigenossenschaften NRW, und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW.

Zu diesem Symposium „Geocaching und Natur“ darf ich Sie herzlich einladen.

Datum: Samstag, 16. Juli 2011
Beginn: 14:00 Uhr
Ende: ca. 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Kongresszentrum Westfalenhallen
- Goldsaal -
Rheinlanddamm 200
44137 Dortmund

Weitere Informationen über das Thema und den Programmablauf entnehmen Sie bitte dem anhängenden PDF-Dokument. Dieses können Sie auch gerne als Einladung an Ihre Mitglieder weiterleiten oder auf Ihren eigenen Internetseiten veröffentlichen.

Teilnehmergebühren werden nicht erhoben.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich bei:

Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Gabelsbergerstr. 2
44141 Dortmund
0231/2868-800
E-Mail: info@ljv-nrw.org
www.ljv-nrw.org

Prospekt


Nachrichten für Kreisjägerschaften und Hegeringe vom 30.05.2011

Nachrichten-Telegramm:
* 800 Teilnehmer auf dem Landesjägertag
* Biotophege-Preis 2011
* Lernort-Natur-Preis 2011
* LJV auf der Jagd & Hund Open Air
* Obleute treffen sich auf der Jagd & Hund Open Air

Nachrichten-Volltext:


* 800 Teilnehmer auf dem Landesjägertag

Erfreulich gut besucht war der Landesjägertag im Waldinformationszentrum Hammerhof des Regionalforstamtes Hochstift in Warburg-Scherfede (Kreis Höxter) am 28. Mai. Den rund 800 Jägerinnen und Jäger wurde in dem voll besetzten, eigens aufgestellten Festzelt auch einiges geboten.

Bereits in den Grußworten wurden aktuelle jagdpolitische Themen, aber auch Forderungen an die Landesregierung thematisiert. Es sprachen Heinrich Barkemeyer, kommissarischer Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, Michael Stickeln, Bürgermeister der Stadt Warburg, Friedhelm Spieker, Landrat des Kreises Höxter, Friedhelm Ortgies MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW sowie Reinhard Döring, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ruhr-Lippe, in Vertretung für den Präsidenten des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes.

Die Ansprache von Udo Paschedag, Staatssekretär des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, war mit Spannung erwartet worden und blieb auch nicht hinter den Erwartungen zurück. Begleitet von Unmutsäußerungen aus dem Publikum wiederholte er die Absichtserklärungen aus dem rot-grünen Koalitionsvertrag, die Jagdsteuer wieder einzuführen und das Jagdrecht zu novellieren.

Jägerpräsident Jochen Borchert erläuterte anschließend eindringlich die Positionen der Jägerschaft und deren Leistungen für die Gesellschaft. Er stellte klar, dass die Jägerschaft ihren Teil der Abmachungen im Rahmen der Abschaffung der Jagdsteuer einhält und forderte dies umgekehrt auch von Land und Landesregierung.

Borchert forderte bei allen jagdpolitischen Entscheidungen der Landesregierung einen sachlichen Dialog unter Beteiligung des Landesjagdverbandes NRW.

Das Waldinformationszentrum Hammerhof mit seiner beeindruckenden Landschaftskulisse und dem angrenzenden Wisentgehege, zahlreiche Aussteller und Informationsstände sowie das sonnige Wetter boten den optimalen Rahmen für den Landesjägertag und machten die gesamte Veranstaltung zu einem echten Jägerfest.


*Biotophegepreis 2011

Mit dem Biotop-Hegepreis 2011 wurde auf dem Landesjägertag die Arbeitsgemeinschaft Biotop- und Eulenschutz Stemweder Berg ausgezeichnet.

Die Arbeitsgemeinschaft Biotop- und Eulenschutz Stemweder Berg e. V. betreibt seit mehr als zehn Jahren Biotop- und Artenschutz rund um den Stemweder Berg. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt der Jägerschaften Diepholz und Minden-Lübbecke e. V. Das Ziel ist, eine naturnahe Kulturlandschaft unter Stärkung allgemeiner Naturschutzbelange zu schaffen. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf den Aspekt des Eulenschutzes gelegt.

Preis und Urkunde wurden von Ernst Meyer, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Minden-Lübbecke, sowie Friedrich Dannhus und Friedrich Möhlenpage von der Arbeitsgemeinschaft Biotop- und Eulenschutz Stemweder Berg entgetgengenommen.


* Lernort-Natur-Preis 2011

Die Kreisjägerschaft Münster wurde auf dem Landesjägertag 2011 mit dem „Lernort-Natur-Preis“ der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung Nordrhein-Westfalen für besondere Verdienste im Bereich „Lernort Natur“ auszeichnen.

Seit Januar 2001 besitzt die Kreisjägerschaft Münster eine eigene Rollende Waldschule. Sie ist mit über 80 Tierpräparaten ausgestattet. Fell-Tastbretter und Baumrinden ergänzen das umfassende Angebot.

Besucht werden nicht nur fast alle 46 Grundschulen in Münster, sondern auch Kitas, Kindergärten, weiterführende Schulen, Lernverzögerten- und Lernbehindertenschulen und zunehmend auch Senioreneinrichtungen.

Kompetente Mitglieder der Kreisjägerschaft und eine zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin sind Ansprechpartner in der Rollenden Waldschule, die jährlich etwa 7000 Kinder und viele Besucher bei den außerschulischen Einsätzen erreicht.

In den letzten Jahren hat sich die Kreisjägerschaft den besonderen Einsatz in zahlreichen Lernverzögerten- und Lernbehinderteneinrichtungen, oft auch in sozialen Brennpunkten, auf die Fahne geschrieben und erzielt dabei beste Erfolge.

Hubertus Thoholte, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Münster, und die Beauftragte für die Rollenden Waldschulen, Frau Maria Weckendorf, nahmen Preis und Urkunde entgegen.


* LJV auf der Jagd & Hund Open Air

20 Jahre Lernort Natur

Lernort Natur feiert in diesem Jahr in ganz Deutschland seinen 20. Geburtstag, feiern Sie mit! In NRW ist die Initiative zwar deutlich älter, aber bundesweit nahm Lernort Natur auf dem Bundesjägertag in Stade im Jahr 1991 ihren Anfang. Grund genug, dieses Jubiläum gebührend zu feiern. Dazu laden zahlreiche Rollende Waldschulen, ein Gemeinschaftszelt der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW, des Regionalverband Ruhr und des LJV, eine Kinderbetreuung, eine Waldrallye und vieles mehr ein.

LJV-Zelt

Jagdpolitik ist heute wichtiger denn je. Was der Landesjagdverband leistet und welche weiteren Vorteile LJV-Mitglieder genießen, darüber können sich die Messebesucher direkt am LJV-Zelt informieren.

Junge Jäger

Mittlerweile sind in fast allen Kreisjägerschaften Nordrhein-Westfalens Junge Jäger etabliert und leisten eine hervorragende Arbeit. Nähere Informationen über die Nachwuchsförderung des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen gibt es auf der Jagd & Hund Open Air beim Zelt der Jungen Jäger.

Wildbret

Wildbret ist lecker und gesund. Wie leicht es zuzubereiten ist, erfahren Sie in unserem Küchenzelt auf der Jagd & Hund Open Air. Marcel Mahmoud, Küchenchef und Inhaber des Partyservices Thombanasen, Lippstadt, gibt Jägern und Hobbyköchen Tipps rund ums Wildbret.

In der Anlage finden Sie eine Besucherinformation über die Jagd & Hund Open Air als PDF-Datei zur Kenntnis und ggf. weiteren Verwendung.


* Obleute treffen sich auf der Jagd und Hund Open Air

Während der „Jagd und Hund Open Air“ treffen sich die Obleute der Kreisjägerschaften zu ihren „Sommersitzungen“ an folgenden Terminen:

Samstag, 2. Juli

- Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit

- Rollende Waldschulen / Lernort Natur

Sonntag, 3. Juli

- Junge Jäger

Einladungen mit weiteren Details werden den Geschäftsstellen der Kreisjägerschaften gesondert zugestellt.


Nachrichten für Kreisjägerschaften und Hegeringe vom 09.05.2011

Nachrichten-Telegramm:

* Landesjägertag am 28.05.2011
* Jagd & Hund Open Air vom 1. bis 3. Juli

Nachrichten-Volltext:

* Landesjägertag am 28.05.2011
Die Einladung nebst wichtigen Informationen und Anfahrtsskizzen zum Landesjägertag 2011 am 28. Mai in Warburg-Scherfede finden Sie im aktuellen Rheinisch-Westfälischen Jäger sowie in der anhängenden PDF-Datei. Nachfolgend nochmals der Einladungstext:

Einladung zum Landesjägertag und zur Mitgliederversammlung 2011 des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen e.V.
Wir laden hiermit die Mitglieder des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. zum Landesjägertag und zur LJV-Mitgliederversammlung (LJV-MV) 2011 ein.
Nicht anwesende Mitglieder werden gem. Art. 10 Abs. (9) der Satzung durch den Vorsitzenden der Kreisjägerschaft oder einen von ihm schriftlich Bevollmächtigten in der Mitgliederversammlung vertreten. Die schriftliche Vollmacht ist vor Beginn der Mitgliederversammlung der LJV-Geschäftsführung vorzulegen.

Es wird darum gebeten, die LJV-Mitgliedskarte zur Registrierung der Anwesenheit mitzuführen!

Die Veranstaltungen finden statt am Samstag, 28. Mai 2011, im Waldinformationszentrum Hammerhof des Regionalforstamtes Hochstift, Walme, 34414 Warburg-Scherfede (Kreis Höxter).

10:00 Uhr: Landesjägertag 2011

Veranstaltungsfolge
1. Begrüßung
2. Grußworte
3. Ansprache des Staatssekretärs im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Udo Paschedag
4. Jagdpolitische Ausführungen des LJV-Präsidenten, Jochen Borchert
5. Verleihung Biotophege-Preis und Lernort-Natur-Preis 2011
6. Schlusswort

Mittagspause

13.30 Uhr: LJV-Mitgliederversammlung 2011

Tagesordnung:
1. Begrüßung, Totengedenken
2. Genehmigung der Niederschrift über die LJV-Mitgliederversammlung 2010
3. Jahresbericht des Präsidenten (s. a. RWJ 5/2011)
4. Genehmigung des Jahresabschlusses 2010
5. Bericht der Rechnungsprüfer und Entlastung des Präsidiums
6. Beschlussfassung über die Änderung des Haushaltsplanes 2011 wegen Rückflusses eines DJV-Beitragsanteiles in 2011
7. Festsetzung des LJV-Beitrages und Beschlussfassung über den Haushaltsplan 2012
8. Anträge
9. Ehrungen
10. Verschiedenes

Unterlagen zu den Punkten 4 und 6 der Tagesordnung der LJV-MV liegen in den Geschäftsstellen der Kreisjägerschaften ab Mittwoch, 27.04.2011, zur Einsichtnahme aus. Anfragen zum Jahresabschluss und zum Haushaltsplan sowie Anträge zur Tagesordnung sind schriftlich mit Begründung bis Mittwoch, 11.05.2011, an das LJV-Präsidium, Gabelsbergerstr. 2, in 44141 Dortmund zu richten.

Das Präsidium

Jochen Borchert ( Präsident )
Dr. Hermann Hallermann ( Vizepräsident )
Ralph Müller-Schallenberg ( Vizepräsident )
Dr. Peter Bottermann ( Schatzmeister )

* Jagd & Hund Open Air vom 1. bis 3. Juli

Wenn vom 1. bis 3. Juli 2011 Jagdhörner rund um das Schloss Eggeringhausen im westfälischen Anröchte/ Mellrich ertönen, dann öffnet die erste JAGD & HUND Open Air Tür und Tor für alle Jäger, Angler, Hunde- und Naturfreunde. Auf den Freiflächen rund um das Schloss werden sich rund 100 Aussteller präsentieren und zahlreiche Aktionsflächen zeigen Spannendes und Wissenswertes rund um die Themen Jagd- und Angelfischerei. Die Vorbereitungen der Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH laufen auf Hochtouren.

Die Messe geht als „Outdoor-Version“ von Europas größter Messe für Jagd und Angelfischerei an den Start, die seit 30 Jahren erfolgreich in Dortmund veranstaltet wird. Die JAGD & HUND Open Air muss sich nicht hinter der „großen Schwester“ verstecken: Sie liefert ein umfangreiches Aktionsprogramm mit bewährten Partnern wie dem Landesjagdverband Nordrhein Westfalen e.V., dem Jagdgebrauchshundverband e.V. und dem Fischereiverband NRW. Was in den Messehallen liebevoll und mit viel Aufwand aufgebaut wird, wird rund um das Schloss quasi mitgeliefert – eine echte Naturkulisse. Dort werden Experten und ihre Begleiter zeigen, worauf es bei der Jagd und Angelfischerei ankommt. Jagdgebrauchshunde präsentieren auf den Grünflächen und im Wasser, was zu ihren Aufgaben bei der Jagd zählt.

Allradfahrzeuge können im echten Gelände getestet und hochwertige Jagdwaffen und Optiken namhafter Hersteller bei realitätsnahen Anschlagübungen auf Zielgenauigkeit und Bildschärfe geprüft werden.

Der Orden Deutscher Falkoniere stellt verschiedene Greifvögel vor, die hierzulande zur Beizjagd eingesetzt werden und mehrmals täglich erklingen Jagdhornkonzerte namhafter und preisgekrönter Bläserkorps der Region.

Auch die Besucher können bei der JAGD & HUND Open Air ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen – ob beim Bogen- und Laserschießen, beim Fliegenfischen oder auf dem Geschicklichkeitsparcours.

Die jüngeren Messebesucher können ihr Glück zum Beispiel beim Fliegenbinden versuchen oder bei Lernort Natur und innerhalb einer Waldrallye ihren Wissensschatz erweitern. Unter dem Motto „20 Jahre Lernort Natur“ bietet die Initiative viele Attraktionen für Kinder.

Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Tägliche Kochshows zum Thema Wildbret und ein umfangreiches gastronomisches Angebot laden zum Schlemmen und Genießen ein.

Zwei ganz besondere Programmpunkte erwarten die Messebesucher am Messesonntag. Um 10.30 Uhr wird Jagdhornbläserkorps Hegering Harsewinkel, Sieger in der Wertungsklasse „G“ und „Es“ auf dem Landeswettbewerb im Jagdhornblasen 2010, die Hubertusmesse nach Reinhold Stief blasen. Und ab 13 Uhr findet eine internationale Zuchtschau für Große Münsterländer Vorstehhunde statt.

Das Revier der JAGD & HUND Open Air erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt rund 46.000 Quadratmetern. Mit ihren zahlreichen Aktionsflächen bietet die Messe nicht nur Jägern und Anglern, sondern auch allen Hunde- und Naturfreunden spannende Unterhaltung.


Nachrichten für Kreisjägerschaften und Hegeringe vom 14.03.2011

Nachrichten-Telegramm:
* DJV-Präsidentschaftskandidaten stellen sich vor
* Aktuelle DJV-Seminare in den kommenden Monaten
* Lernort-Natur-Seminare für Einsteiger
* Ausschreibung Lernort-Natur-Preis 2011
* Ausschreibung Biotophegepreis 2011


Nachrichten-Volltext

* DJV-Präsidentschaftskandidaten stellen sich vor

Auf seiner Internetseite www.jagdnetz.de hat der DJV eine Informationsseite zur DJV-Präsidiumswahl am 17. Juni auf dem Bundesjägertag in Frankenthal eingerichtet. Dort stellen sich die bisherigen Kandidaten für das Präsidentenamt und die Nachfolge von Jochen Borchert vor. Dr. Klaus-Hinnerk Baasch und Hartwig Fischer geben Auskunft zu ihrem beruflichen Werdegang und zur zukünftigen Entwicklung des Verbandes.

Mit Dr. Klaus-Hinnerk Baasch (Präsident LJV-Schleswig-Holstein) und Hartwig Fischer, MdB (vorgeschlagen von der Landesjägerschaft Niedersachsen), stellen sich erstmals in der DJV-Geschichte zwei Kandidaten für das Amt des DJV-Präsidenten zur Wahl. Aus den Reihen der LJV können noch bis zum Bundesjägertag weitere Kandidaten vorgeschlagen werden – auf www.jagdnetzt.de wird aktuell informiert werden. Wahlberechtigt sind rund 250 Delegierte aus den 15 LJV, die dem Dachverband angehören. Zusammen bilden sie die Delegiertenversammlung, das höchste Gremium im DJV.


* Aktuelle DJV-Seminare in den kommenden Monaten

* LERNORT NATUR KOMPAKT

Die erfolgreiche dreiteilige Seminarreihe rund um LERNORT NATUR und die Naturpädagogik wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Die Inhalte richten sich sowohl an erfahrene Lernort Natur-Aktive als auch an Einsteiger, die hiermit ein umfassendes Training erhalten. Die Teilnahme an allen drei Teilen ist nicht verpflichtend aber empfehlenswert.

Termine: 25.-27.3.2011, 17.-19.6.2011, 9.-11.09.2011.

Seminarort: Bielefeld

Referenten: Nathalie Bunke und Peter Vieres.

Teilnahmegebühren: EUR 145,-- pro Seminarteil (abzgl. einer LJV-Beteiligung von EUR 50,-- bei Vorliegen der Voraussetzungen).


* Präparate – Recht und Praxis

Für Jägerinnen und Jäger spielt der Umgang mit Präparaten eine große Rolle. Sie sind z. B. wesentlicher Bestandteil von Rollenden Waldschulen. Nach dem ersten erfolgreichen Seminar vor zwei Jahren bieten wir nun auf vielfachen Wunsch einen neuen Termin an. Wieder geht es um die rechtlichen Fragen des Besitzes und Einsatzes von Präparaten. Die Teilnehmer erfahren auch einiges aus der Praxis des Präparierens und die Möglichkeiten des Erwerbs und es Tauschs von Objekten.

Referentin: Ute Ledebur, Präparatorin

Ort: Präparatorenschule Bochum

Termin: 2.4.2011

Teilnehmerbeitrag: EUR 85,-- (abzgl. 30,-- LJV-Beteiligung)


* Fit für Exkursionen

Dieses Seminar will diejenigen ansprechen, die mit Gruppen draußen unterwegs sind und nicht nur trockene Theorie vermitteln wollen. Exkursionen zu gestalten ist spannend, vor „schwierigen“ Gruppen braucht man keine Angst zu haben. Der Referent, ein erfahrener Naturpädagoge, Falkner und Jäger, zeigt, wie Exkursionen, Waldgänge etc. zielgruppenorientiert, lebendig und humorvoll durchgeführt werden können.

Referent: Theo Schmidtkunz

Termin: 27.-29.5.2011

Ort: Jägerlehrhof Springe

Teilnehmerbeitrag: EUR 135,-- (abzgl. EUR 50,-- LJV-Beteiligung)

Anmeldung zu allen DJV-Seminaren bitte per E-Mail an: bildung@jagdschutzverband.de

Informationen zu diesen und weiteren Seminaren finden Sie auf http://www.jagdnetz.de/bildungsinitiative oder erhalten Sie telefonisch unter 0228/94906-28 oder per E-Mail an bildung@jagdschutzverband.de.


* Lernort Natur-Seminare für Einsteiger
(Kostenlose Schulungsangebote des LJV)

Die Bedeutung von Lernort Natur hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Um den sich ändernden Rahmenbedingungen gerecht zu werden und den Schulungsbedarf der ehrenamtlichen Mitarbeiter bei den über 50 Rollenden und Stationären Waldschulen in Nordrhein-Westfalen zu decken, bietet der Landesjagdverband kostenlose Seminare für Lernort-Natur-Einsteiger unter der Leitung von Peter Vieres an.

Der nächste Termin:

02.04. Ennepe-Ruhr

Anmeldungen nimmt die LJV-Geschäftsstelle, Gabelsbergerstr. 2, 44141 Dortmund, Fax: 0231/2868-888 bis jeweils zwei Wochen vor der Veranstaltung entgegen. Die Teilnahme ist kostenlos (Verpflegung in Eigenregie).

Weitere Infos finden Sie auch im geschlossenen Bereich der LJV-Internet-Seiten http://www.ljv-nrw.de unter der Rubrik Obleute-Service.


* Ausschreibung Lernort-Natur-Preis 2011

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen am 28. Mai 2011 wird der Lernort-Natur-Preis 2011 der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW vergeben.

Der Lernort-Natur-Preis ist mit 2000,- € dotiert. Er dient als Anerkennung für herausragende Leistungen in der Umweltpädagogik.

Wir bitten Sie zu prüfen, ob in Ihrer Kreisjägerschaft in der zurückliegenden Zeit Projekte durchgeführt wurden, die für einen Vorschlag Ihrerseits für den Lernort-Natur-Preis 2011 der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW geeignet sind.

Bewerbungen für den Lernort-Natur-Preis 2011 können bis zum Dienstag, den 22. März, beim Landesjagdverband NRW eingereicht werden.

Die Bewerbungsunterlagen zum Biotophegepreis 2011 müssen mit einer Stellungnahme des Vorsitzenden der zuständigen Kreisjägerschaft eingereicht werden.

Bei evtl. Rückfragen steht Ihnen Andreas Schneider von der LJV-Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.


* Ausschreibung Biotophegepreis 2011

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des LJV NRW am 28. Mai 2011 in Warburg-Scherfede wird der diesjährige Biotophegepreis der Wildtier- und Biotopschutzstiftung NRW vergeben.

Der Biotophegepreis wird als Anerkennung für herausragende Leistungen in der Lebensraumverbesserung verliehen. Diese Auszeichnung wird mit € 2.000,- dotiert.

Wir bitten Sie zu prüfen, ob in Ihrer Kreisjägerschaft in der zurück liegenden Zeit Projekte durchgeführt worden sind, die für einen Vorschlag Ihrerseits für den Biotophegepreis 2011 der Wildtier- und Biotopschutzstiftung NRW geeignet sind.

Wir wären Ihnen sehr verbunden, wenn Sie Ihre Bewerbung bis zum

Freitag, 18. März 2011

beim Landesjagdverband NRW einreichen würden.

Die Bewerbungsunterlagen zum Biotophegepreis 2011 müssen mit einer Stellungnahme des Vorsitzenden der zuständigen Kreisjägerschaft eingereicht werden.

Bei evtl. Rückfragen steht Ihnen Gregor Klar von der LJV-Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.


LJV - Nachrichten für Kreisjägerschaften und Hegeringe vom 14.02.2011

Nachrichten-Telegramm:
o Wolf soll ins sächsische Jagdrecht
o Zwei Präsidentschaftskandidaten stellen sich den Delegierten zur Wahl
o Lernort-Natur-Seminare für Einsteiger

Nachrichten-Volltext

* Wolf soll ins sächsische Jagdrecht

– DJV-Präsidium unterstützt Bemühungen des LJV Sachsen –

DJV. Auf seiner Sitzung in Sachsen Anfang Februar hat das DJV-Präsidium zahlreche Gespräche mit Vertretern aus Wissenschaft, Jägerschaft und Politik zum Thema Wolf geführt. Staatsminister Frank Kupfer erörterte, dass der Wolf im Zuge der anstehenden Jagdgesetznovelle ins Jagdrecht übernommen werden solle. Der Wolf sei und bleibe eine über das Naturschutzrecht streng geschützte Art, auch wenn er darüber hinaus über das Jagdrecht geschützt ist, so Kupfer.

Das DJV-Präsidium begrüßt diese Initiative und unterstützt den LJV Sachsen bei seinen Bemühungen, den Wolf unter den Schutz und de Hege des Jagdrechts zu stellen. In Sachsen ist der Wolf wieder heimisch geworden und inzwischen mit mindestens fünf Rudeln vertreten. DJV-Präsident Borchert stellte klar: „Das Jagdrecht ist ein effektives Schutzrecht, Vergehen werden sogar strenger bestraft als im Naturschutzrecht. Es geht nicht darum, den Wolf zu bejagen, sondern die Jäger in das wissenschaftliche Monitoring als gleichberechtigte Partner einzubeziehen und so mehr qualifizierte Daten über den Wolf zu erhalten.“

„Sachsens Jäger wollen und können mehr Verantwortung übernehmen“, betonte LJV-Präsident Knut Falkenberg. Es sei an der Zeit, die flächendeckende Präsenz der Jäger und deren Wissen stärker zu nutzen. Das steigere auch die Akzeptanz in der Jägerschaft für den Wolf. „Sachsens Jäger werden den Beweis antreten, dass Waidmänner verantwortungsvolle Naturschützer sind“, sagte LJV-Präsident Knut Falkenberg.


* Die Basis soll entscheiden

– Zwei Präsidentschaftskandidaten stellen sich den Delegierten zur Wahl –

DJV. Die Entscheidungskraft der Delegierten stärken: Dafür hat sich das amtierende DJV-Präsidium auf seiner Februar-Sitzung in Dresden ausgesprochen. Mit Dr. Klaus-Hinnerk Baasch (Präsident LJV-Schleswig-Holstein) und Hartwig Fischer, MdB (vorgeschlagen von der Landesjägerschaft Niedersachsen), stellen sich erstmals in der DJV-Geschichte zwei Kandidaten für das Amt des DJV-Präsidenten zur Wahl. Das Präsidium wird keine Empfehlung für die Nachfolge von Jochen Borchert aussprechen und berücksichtigt dabei die reformierte DJV-Satzung. Demnach können aus den Reihen der LJV noch bis zum Bundesjägertag weitere Kandidaten vorgeschlagen werden.

Wahlberechtigt sind rund 250 Delegierte aus den 15 LJV, die dem Dachverband angehören. Zusammen bilden sie die Delegiertenversammlung, das höchste Gremium im DJV. Mit ihrem Votum werden sie Mitte Juni auf dem Bundesjägertag im rheinland-pfälzischen Frankenthal über die künftige Zusammensetzung des DJV-Präsidiums entscheiden.

Neben dem Posten des DJV-Präsidenten werden noch weitere Ehrenämter vergeben. Für das Amt des Schatzmeisters wird Kurt-Alexander Michael (Präsident LJV Rheinland-Pfalz) kandidieren. Das Amt eines DJV-Vizepräsidenten streben an: Dr. Wolfgang Bethe (Präsident LJV Brandenburg), Dr. Volker Böhning (Präsident LJV Mecklenburg-Vorpommern), Dr. Hermann Hallermann (Vizepräsident LJV Nordrhein-Westfalen), Steffen Liebig (Präsident LJV Thüringen).

* Lernort Natur-Seminare für Einsteiger

Kostenlose Schulungsangebote

Die Bedeutung von Lernort Natur hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Um den sich ändernden Rahmenbedingungen gerecht zu werden und den Schulungsbedarf der ehrenamtlichen Mitarbeiter bei den über 50 Rollenden und Stationären Waldschulen in Nordrhein-Westfalen zu decken, bietet der Landesjagdverband kostenlose Seminare für Lernort-Natur-Einsteiger unter der Leitung von Peter Vieres an.

Die nächsten Termine:

19.03. Recklinghausen

02.04. Ennepe-Ruhr

Anmeldungen nimmt die LJV-Geschäftsstelle, Gabelsbergerstr. 2, 44141 Dortmund, Fax: 0231/2868-888 bis jeweils zwei Wochen vor der Veranstaltung entgegen. Die Teilnahme ist kostenlos (Verpflegung in Eigenregie).

Weitere Infos finden Sie auch im geschlossenen Bereich der LJV-Internet-Seiten http://www.ljv-nrw.de unter der Rubrik Obleute-Service.


LJV - Nachrichten für Kreisjägerschaften und Hegeringe vom 07.02.2011

Nachrichten-Telegramm:

Jagd & Hund 2011 mit Jubiläumsrekord

Nachrichten-Volltext

o JAGD & HUND 2011 mit Jubiläumsrekord
o Messe international gefragt
o Umsätze von rund 36 Millionen Euro
o Halle 3A sehr gut angenommen

Dortmund (Kh) – Die JAGD & HUND kann in ihrem Jubiläumsjahr einen neuen Besucherrekord verzeichnen. Über 79.000 Besucher und damit 11 Prozent mehr als 2010 kamen vom 1. bis 6. Februar 2011 zur JAGD & HUND in die Messe Westfalenhallen Dortmund. Europas größte Messe für die Jagd und Angelfischerei präsentierte sich in diesem Jahr darüber hinaus auch größer als je zuvor. Rund 13.400 Quadratmeter Fläche wurden vermietet. 669 Aussteller aus 35 Ländern zeigten in insgesamt sieben Messehallen ein umfassendes Einkaufs- und Informationsangebot zum Thema Jagen, Angeln, Hunde und Natur. 31 Prozent der ausstellenden Unternehmen und 14,4 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland. "Mit diesem Ergebnis kann die JAGD & HUND ihre ohnehin schon führende Stellung in Europa deutlich ausbauen. Genau wie die Vielzahl der Besucher und Aussteller freut uns natürlich das immense internationale Interesse. Die JAGD & HUND bringt jedes Jahr Tausende internationale Gäste nach Dortmund", sagt Stefan Baumann, Geschäftsführer der Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH. "Eine Erfolgsgeschichte, die auf einer beständigen Zusammenarbeit mit zuverlässigen Partnern beruht, wie es für uns die ideellen Träger der Messe JAGD & HUND von Beginn an waren und sind", so Baumann.

Und auch der Umsatz kann sich in diesem Jahr sehen lassen. Das zeigen die Ergebnisse der Besucherbefragung durch ein unabhängiges Messe- Marktforschungsinstitut. Neun von zehn Besuchern haben auf der Ausstellung etwas gekauft oder bestellt, im Schnitt für 509 Euro. Insgesamt wurden damit auf der Messe rund 36 Millionen Euro von den Ausstellern umgesetzt.

* JAGD & HUND international gefragt
Die JAGD & HUND ist sowohl von Aussteller- wie von Besucherseite von hohem internationalem Interesse. 31 Prozent der ausstellenden Unternehmen und 14,4 Prozent der Besucher kamen in diesem Jahr aus dem Ausland, unter anderem aus Belgien, den Benelux-Staaten, Bulgarien, Finnland, Großbritannien, Irland, Kroatien, Lettland, Litauen, Österreich, Polen, Rumänien, der Russischen Föderation, Schweden, der Schweiz und der Tschechischen Republik. Einige der Besucher reisten gar aus Nordamerika und Afrika zur Messe an. Die Besucher legten in diesem Jahr noch weitere Strecken für ihre Anreise zur JAGD & HUND zurück. Mehr als die Hälfte der Besucher fuhr zwischen 100 und über 300 Kilometern weit, 21,4 Prozent immerhin noch 50 bis 100 Kilometer.

"Als ideelle Träger freuen wir uns mit der Messegesellschaft über das erfolgreiche Jubiläum der JAGD & HUND. An unseren eigenen Messeständen konnten wir eine Vielzahl jagdpolitischer Gespräche führen. Besonders erfreulich waren dabei die ganz überwiegende Zustimmung zur aktuellen Jagdpolitik des Landesjagdverbandes NRW und die große Geschlossenheit innerhalb der nordrhein-westfälischen Jägerschaft", sagt Jochen Borchert, Präsident des Landesjagdverbandes NRW und des Deutschen Jagdschutz-Verbandes.

* JAGD & HUND als Forum für Wirtschaft und Politik
Als Europas größte Messe für die Jagd und Angelfischerei bot die JAGD & HUND einen hervorragenden Rahmen für den politischen und wirtschaftlichen Austausch über zentrale Anliegen der Jagd und Angelfischerei, die die gesamte Branche bewegen. Zur Eröffnungsveranstaltung der JAGD & HUND waren hochrangige nationale und internationale Gäste, unter anderem aus Kroatien, Österreich und der Tschechischen Republik geladen. Robert Kloos, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hob in seiner Ansprache hervor wie wichtig das Mitwirken aller Beteiligten zum Erhalt und zur Pflege der Natur- und Kulturlandschaft sei: "Wald, Wild und Mensch gehören zusammen. Es darf kein Gegeneinander geben, sonst verlieren wir alle", so Kloos. Und Jagdpräsident Jochen Borchert betonte in seiner Eröffnungsrede, dass eine flächenübergreifende Ordnung des Jagdwesens notwendig sei, die dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung des Wildes und seiner Lebensgrundlagen ebenso Rechnung trage wie dem Schutz von land- und forstwirtschaftlichen Kulturen und den Eigentumsrechten Dritter – wie es die Hegepflicht des Bundesjagdgesetzes vorsehe.

Der Messestandort Dortmund als Austragungsort für die JAGD & HUND wurde erneut von den Besuchern bestätigt. 38,6 Prozent vergaben die Note "gut", weitere 36,9 Prozent sogar die Note "sehr gut".

* Festhalle 3A kam gut an
In ihrem Jubiläumsjahr legte die JAGD & HUND auch in Sachen Information und Unterhaltung noch eins drauf: Der Geländewagen-Parcours in Halle 3B zeigte sich auf einer noch größeren Fläche, eine Junior-Rallye schickte die jungen Messebesucher auf eine spannende "Schnitzeljagd" durch die Messehallen und die neue Festhalle 3A bot kulinarische und programmatische Höhepunkte und stieß damit beim Publikum auf mehrheitliche Zustimmung. Die Besucher vergaben Top- Noten. Fast sieben von zehn Besuchern würde sie gern als festen Bestandteil der JAGD & HUND sehen. Über rege Beteiligung erfreute sich die dortige Kunstauktion "Kunst für Kids", bei der Jagd-Illustrationen zu einem guten Zweck versteigert wurden. Ein Scheck in Höhe von 8.000 Euro wurde am Messesonntag vom Paul Parey Zeitschriften Verlag und der Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH an die Stiftung natur + mensch übergeben, die sich seit 15 Jahren im Rahmen der Initiative "Lernort Natur" dafür einsetzt, Mädchen und Jungen die heimische Flora und Fauna nahe zu bringen.

Neben Halle 3A gehörten wohl die Jagd-Eventfläche, die Hunde- und Greifvogelvorführungen sowie der Geländewagen-Parcours zu den Publikumslieblingen. Rund 2.500 Messebesucher nutzten die Gelegenheit für eine aufregende Probefahrt über Module wie eine Jagdhütte, eine Achsverschränkung oder eine vier Meter hohe Wippe. Die Messehalle 3B, 2007 als Aktionshalle zur JAGD & HUND hinzu gekommen, wird heute von so vielen Ausstellern gebucht, dass die 10.000 Quadratmeter dieser Halle fast vollständig ausgeschöpft sind. Volkswagen ist hier in diesem Jahr mit über 200 Quadratmetern vertreten. Benjamin Schneider, bei der Volkswagen AG Nutzfahrzeuge zuständig für die Messeorganisation, ist von der JAGD & HUND ganz angetan. "Mit dieser Besucherresonanz haben wir nicht gerechnet. Das ist deutlich besser, als wir erwartet haben. Unsere Modelle werden stark nachgefragt. Wir haben zirka 400 Preislisten allein für den neuen Amarok herausgegeben", so Schneider.

"Nach wie vor eine tolle Messe"
Ähnlich positiv fällt das Statement bei Land Rover aus: "Nach wie vor eine tolle Messe, die sehr gut zur Marke Land Rover passt", sagt Christian Krämer, Verkaufsleiter von Autohaus Pütter. Und Christian H. Lange Geschäftsführender Gesellschafter der PSR, Agentur für Land Rover, ergänzt: "Gerade an den ersten drei Messetagen war das Besucherniveau hervorragend." Und nicht nur der Marke scheint der Messe-Auftritt gut zu bekommen auch das Nachmessegeschäft stimmt. "Im letzten Jahr haben wir aufgrund der JAGD & HUND sechs Autos verkauft", so Krämer. Das diesjährige Angebotsspektrum der Messe wurde von den Besuchern für überdurchschnittlich gut befunden. 74 Prozent vergaben die Noten "gut" und "sehr gut". 31,3 Prozent der Besucher empfanden die diesjährige JAGD & HUND im Vergleich zum Vorjahr gleich gut, weitere 55 Prozent bewerteten die Messe als besser und deutlich besser. Nicht einmal ein Prozent zeigte sich unzufrieden. Die Besucher kamen mit dem Ziel zur JAGD & HUND, Neuheiten kennen zu lernen, allgemeine Einkäufe zu erledigen, sich zu informieren und Anregungen zu erhalten sowie um Materialien anzusehen und auszuprobieren. Jagdzubehör, Jagdbekleidung sowie Waffen und Zubehör zählten auch 2011 zu den gefragtesten Produktgruppen auf der JAGD & HUND.

* Der 13. Deutsche Meister im Hirschrufen kommt aus Niedersachsen
Neun Teilnehmer, darunter erstmals eine Frau, traten bei der diesjährigen 13. Deutschen Meisterschaft der Hirschrufer am Messefreitag gegeneinander an. Auf Platz eins konnte sich Andreas Töpfer aus Hann. Münden behaupten. Auf Platz zwei landete Immo Ortlepp aus Wedemark und auf Platz drei Dr. Wolfgang Sander aus Langen. Die drei Niedersachsen werden im Sommer 2011 an der Europameisterschaft in Slowenien teilnehmen. Die Medienaufmerksamkeit und das Publikumsinteresse waren wie gewohnt hoch, so dass an der Bühne in Halle 4 kein freier Platz mehr zu ergattern war. Seit 1998 wird die "Deutsche Meisterschaft der Hirschrufer" von der Zeitschrift WILD UND HUND und der Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH, Veranstalter der JAGD & HUND, präsentiert.

Auch andere Wettbewerbe sind fest mit der Geschichte der JAGD & HUND verknüpft. Die Preisverleihung des Internationalen Filmwettbewerbs der AG Natur und Abenteuer findet ebenfalls seit 1998 auf der JAGD & HUND statt. Viele der einstigen Teilnehmer des Wettbewerbs haben mit ihren naturnahen Filmen heute den Sprung aus dem Messekino der JAGD & HUND ins Fernsehen geschafft. In diesem Jahr wurde unter anderem folgende Filmemacher geehrt: In der Kategorie "Natur – Profi" erhielten Jürgen Eichinger für den Beitrag "Im Land der Höhlen, Felsen und Falken – Die fränkische Schweiz" und Andreas Kieling für den Beitrag "Mitten im wilden Deutschland – Teil 3 – Wildnis Harz" den ersten und zweiten Platz. Der erste Platz in der Kategorie "Jagdfilm – Profi" ging an den Paul Parey Zeitschriften-Verlag mit dem Film "Blattjagd mit Klaus Demmel". Platz zwei belegte Ralf Bonnekessen mit "Gänse ganz nah". In der Kategorie "Angelfilm" wurden Frank Meißner mit "Fliegenfischen auf Waller" (Platz 1) und Harry Boos mit dem Beitrag "Wo der Rabe dem Adler Untertan" (Platz 2) ausgezeichnet.

* Des Anglers liebster Treffpunkt
Wie immer war die Messehalle 5 des Anglers liebster Treffpunkt zum Informieren und Einkaufen. Hier gab es nicht nur Präsentationen ausgefeilter Fang- und Wurftechniken, Workshops im Rutenbauen und Fliegenbinden, Leckeres aus der Anglerküche, sondern natürlich auch das nötige Angel-Equipment – von der wetterfesten Kleidung bis hin zum passenden Köder.

Die gab es zum Beispiel bei Heiner Großmann, Mitinhaber von Großmanns Angeltreff, der sich in diesem Jahr über "viel Stammpublikum" am Messestand freute. "Wir sind zufrieden mit dem Umsatz in diesem Jahr." Besonders Angelzubehör wurde in diesem Jahr nachgefragt, vor allem künstliche Fische und eben Zubehör für Meeresangeln. Denn da ist Großmann Spezialist. Er und sein Bruder Günter Großmann sind schon mehrfach Weltmeister im Meeresangeln geworden. Neben dem beliebten Thema Meeresangeln, kamen auch Fliegenfischer auf ihre Kosten und konnten sich über Neuheiten für die kommende Angelsaison informieren. "Dieses Jahr ist die Messe vom Publikum sehr gut", sagt Inhaber Rudi Jerger. "Wir sind zufrieden, der Umsatz passt." Zu seinen Neuheiten gehört in diesem Jahr eine Rotationsfliege für das Spinnangeln, die zum ersten Mal auf der JAGD & HUND präsentiert wurde und im April 2011 auf den Markt kommt.

Insgesamt gaben 46,4 Prozent der Aussteller in der Befragung an, zahlreiche oder sogar sehr zahlreiche Geschäftsabschlüsse getätigt zu haben. Rund acht von zehn Ausstellern erwarten darüber hinaus ein zufrieden stellendes bis sehr gutes Nachmessegeschäft. 37,3 Prozent der Aussteller beurteilten ihren eigenen Geschäftlichen Erfolg als gleich gut, weitere 26,8 Prozent (50 Prozent mehr als 2010) sogar als deutlich besser. So wie das Unternehmen Grube KG: "Wir sind sehr zufrieden", sagt Antje Nuber, Produktionsmanagerin Bekleidung bei der Grube KG. "Wir haben immer wahnsinnig viel zu tun am Stand. In diesem Jahr werden wir auf jeden Fall eine Umsatzsteigerung haben. Die JAGD & HUND ist eine tolleund erfolgreiche Messe", so Nuber.

* "Wichtigste Messe in Europa"
Das Unternehmen Joko Geweihleuchten ist schon seit Anbeginn Aussteller der JAGD & HUND. "Hier in Dortmund besuchen uns viele unserer Kunden, auch aus den Beneluxländern", so Inhaberin Carola Kolbeck. Gerade in den letzten Jahren habe sich gezeigt, dass die Kunden größere und individuell gefertigte Lampen bevorzugen. "Da wir die Lampen selbst herstellen, können wir gut auf die Wünsche unserer Kunden eingehen", sagt Kolbeck.

Auch die Blaser Jagdwaffen GmbH stellt seit über 20 Jahren in Dortmund aus und freute sich wie immer über einen "regen Besucherzulauf" am Messestand. "Die JAGD & HUND ist für uns die wichtigste Messe in Europa – vor allem hinsichtlich unserer Neuheiten-Präsentation und Kundenpflege. Hier in Dortmund treffen wir wichtige Multiplikatoren", so Gunther Stoscheck, Marketingleiter bei Blaser.

* "Hohes Besucherniveau"
Rolf Knäpper von der RUAG Ammotec GmbH kennt die Messe von ihrer ersten Stunde an: "Die JAGD & HUND hat sich in den letzten Jahren zu Europas größter Messe gewandelt. Sie hat sich wirklich enorm entwickelt." Für das Unternehmen ist die Messe sehr wichtig für den Endkundenkontakt. "Wir haben hier die Möglichkeit, uns mit den Endverbrauchern auszutauschen und direkt auf ihre Bedürfnisse und Sorgen im Bereich Jagdmunition einzugehen. Hier in Dortmund erreichen wir unsere Kunden aus Deutschland, den Benelux, aber auch aus dem Osten und aus Dänemark. Gerade in den ersten Messtagen hatten wir hier ein sehr hohes Besucherniveau", so Knäpper. Seit Jahren bietet die JAGD & HUND die europaweit umfangreichste Präsentation im Segment Jagd- und Angelreisen. In Halle 7 finden die Besucher ein riesiges Angebot solcher Reisen in alle Kontinente vor. Und das Interesse der Besucher wächst stetig. "Wir sind sehr zufrieden. In diesem Jahr sind wir bereits zum 13. Mal hier. Unsere Kunden kommen immer mehr mit einem konkreten Ziel zu uns und wir erzielen viele Abschlüsse", sagt Detlev Stöving von Schrum Jagdreisen. "In diesem Jahr hatten wir viele Besucher aus den Benelux und Frankreich. Die Frequenz war enorm. Ich bin kaum vom Stand weg gekommen", so Stöving.

* Wiederbeteiligung 2012
93,3 Prozent der Aussteller und damit 6 Prozent mehr als 2010 wollen sich laut eigener Aussage bestimmt oder sehr wahrscheinlich auch 2012 wieder an der JAGD & HUND beteiligen. 6,2 Prozent hatten sich zum Zeitpunkt der Befragung noch nicht entschieden. Bei den Besuchern sieht die Entscheidung für die JAGD & HUND 2012 ebenso erfreulich aus: 91,3 Prozent haben sich bereits jetzt fest vorgenommen, die JAGD & HUND auch im kommenden Jahr zu besuchen.


2012 findet die JAGD & HUND vom 31. Januar bis 5. Februar in der Messe Westfalenhallen Dortmund statt.

Bereits im Sommer 2011 gibt es ein Wiedersehen mit der JAGD & HUND, dann unter freiem Himmel. Denn vom 1. bis 3. Juli findet die Premiere der JAGD & HUND Open Air auf Schloss Eggeringhausen im westfälischen Anröchte/Mellrich, nahe der alten Hansestadt Soest, statt.

(Quelle: Medien-Information 25 / 2011 – Vorläufiger Schlussbericht 06.02.2011 der Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH)


DJV - EGMR-Urteil macht Reformen obsolet 24.01.2011

- DJV: Jagdrecht in Deutschland bestätigt -

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat das Jagdrecht in Deutschland bestätigt: Reviersystem, Pflichtmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften sowie die flächendeckende Bejagung sind zeitgemäß. "Damit hat der Gerichtshof Reformbestrebungen jegliche Grundlage entzogen. Und das ist richtig, denn Wildtiere kennen keine Grundstücksgrenzen. Hege und Jagd müssen flächendeckend und lebensraumbezogen umgesetzt werden", betonte Jochen Borchert, Präsident des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV). Das Allgemeinwohl müsse immer über Einzelinteressen, etwa denen von ethisch motivierten Jagdgegnern, stehen. Ein Flickenteppich von bejagten und nicht bejagten Grundstücken leistet laut DJV Seuchenzügen, etwa durch die Schweinepest, Vorschub. Enorme Schäden in Forst- und Landwirtschaft durch rasant wachsende Wildbestände wären eine weitere Folge.

Der DJV begrüßt es sehr, dass der EGMR die Argumente von Jägern, Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzern in seiner Urteilsbegründung aufgenommen hat. Mit ihrer Entscheidung haben die europäischen Richter bestätigt, dass Deutschlands Jagdrecht im Sinne der Allgemeinheit geeignet ist, trotz dichter Besiedlung eine hohe Artenvielfalt und einen gesunden Wildbestand zu erhalten. Die Interessen von Grundeigentümern werden dabei ausreichend berücksichtigt. DJV und Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE) haben sich als Drittbeteiligte im Verfahren maßgeblich für den Erhalt des deutschen Jagdrechts eingesetzt.

DJV, 24.1.2011


DJV - Pflichtmitgliedschaft in Jagdgenossenschaft bleibt rechtens 20.01.2011

- EGMR weist Beschwerde zurück und bestätigt Rechtsauffassung des DJV -

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat heute in Straßburg entschieden, dass die Pflichtmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) verstößt. Damit bestätigt der Gerichtshof die Rechtsprechung der deutschen Gerichte und die Auffassung des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE). Das deutsche Jagdrecht mit der flächendeckenden Bejagungspflicht, dem Revierprinzip und der Pflichtmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft bleibt somit unangetastet bestehen, Grundstückseigentümer müssen nach wie vor die Jagd auf ihrem Grund und Boden zulassen.

Der DJV und die BAGJE nahmen als so genannte "Drittbeteiligte" am Verfahren teil und haben die Belange der Jäger und Eigenjagdbesitzer mit einer ausführlichen Stellungnahme eingebracht. Der Gerichtshof hat diese bei seiner Entscheidung berücksichtigt.

Ein Kläger aus Deutschland war zunächst in allen nationalen Instanzen bis hin zum Bundesverfassungsgericht unterlegen. Daraufhin hatte er Beschwerde zum EGMR erhoben und rügte darin eine Verletzung seiner Rechte auf Schutz des Eigentums, der Vereinigungsfreiheit und der Gewissensfreiheit. Außerdem sah er sich als Eigentümer eines kleineren Grundstücks gegenüber einem Eigenjagdbesitzer diskriminiert. All diese Argumente wies das Gericht zurück.

Das Grundrecht des Eigentums (Art. 1 des Zusatzprotokolls zur EMRK) ist nach der Entscheidung des EGMR zwar betroffen, dieser Eingriff ist aber gerechtfertigt. Denn die Ziele des Bundesjagdgesetzes - unter anderem ein artenreicher und gesunder Wildbestand und die Verhinderung übermäßigen Wildschadens - liegen im allgemeinen Interesse. Der Gerichtshof hat auch anerkannt, dass die Bejagungspflicht für alle bejagbaren Grundstücke in Deutschland gilt, unabhängig davon ob diese im öffentlichen oder privaten Eigentum stehen und unabhängig von ihrer Größe. Daher liege auch keine Verletzung des Diskriminierungsverbotes nach Art. 14 EMRK in Verbindung mit dem Eigentumsgrundrecht vor. Die unterschiedliche Behandlung von Grundflächen - und zwar von Eigenjagdbezirken einerseits und kleineren Grundstücken andererseits - ist daher gut begründet.

Der Gerichtshof hat weiter entschieden, dass auch das Grundrecht der Vereinigungsfreiheit (Art. 11 EMRK) nicht verletzt ist. Denn die Jagdgenossenschaften sind als Körperschaften öffentlichen Rechts keine Vereinigungen im Sinne dieses Artikels. Auch das Grundrecht der Gewissensfreiheit ist nicht verletzt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da innerhalb von drei Monaten dagegen Beschwerde zur Großen Kammer des Gerichtshofs eingelegt werden kann. DJV und BAGJE werden die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen.

DJV, 20.1.2011


LJV - Schweinepest Impftermine für 2011 vom 28.10.2010

Anbei die Impftermine (pdf).

Korrektur:

Die Termine für die Sommerimpfung müssen richtigerweise
27. – 29. Mai 2011
und
24. – 26. Juni 2011
lauten.


LJV - Presseinformation vom 13.10.2010

Jäger fordern bei Jagdsteuer Vertragstreue der Landesregierung

Ministerpräsidentin Kraft gab vor der Landtagswahl entsprechende Zusage

Dortmund. Pläne zur Wiedereinführung der Jagdsteuer stoßen bei der nordrhein-westfälischen Jägerschaft auf Ablehnung und Unverständnis. Der Landesjagdverband hat mit dem Land NRW im Zusammenhang mit der Änderung des Kommunalabgabengesetzes am 24. Juni 2009 und der darin enthaltenen Abschaffung der Jagdsteuer Begleitverträge im Herbst 2009 abgeschlossen (Fallwildentsorgung, Naturschutz, Umweltbildung) und erfüllt diese Verträge genau und gewissenhaft.

Dazu gehört die Einrichtung eines Treuhandkontos, das die Fallwildentsorgung für den Fall absichern soll, dass die örtliche Entsorgung durch die Jäger einmal nicht gewährleistet sein sollte. "Dieses Garantiekonto ist bisher kein einziges Mal in Anspruch genommen worden. Die Verpflichtungen aus den Verträgen mit dem Land NRW werden also von der Jägerschaft in vollem Umfang eingehalten. Die Fallwildentsorgung funktioniert reibungslos und ist für den Ausnahmefall dennoch finanziell zuverlässig abgesichert", so Jochen Borchert, Präsident des Landesjagsverbandes.

Mit den Landräten und Oberbürgermeistern hat schon jetzt mehr als die Hälfte der Kreisjägerschaften ebenfalls entsprechende Vereinbarungen zur Fallwildentsorgung, zum Naturschutz und zur Umweltbildung abgeschlossen. Die restlichen Kreisjägerschaften sind dabei, solche Vereinbarungen mit den Kreisen und kreisfreien Städten abzuschließen.

Jäger entlasten durch ihre Leistungen die öffentlichen Haushalte. Das spart der öffentlichen Hand in ganz NRW mehr Geld (ca. 19,1 Mio. Euro pro Jahr), als die Jagdsteuer (ca. 8,3 Mio. Euro pro Jahr) vor Beginn ihrer Abschaffung einbrachte.

Der Landesjagdverband erwartet von der Landesregierung Vertragstreue und politischen Vertrauensschutz für die getroffenen Vereinbarungen. Dazu sehen sich die Jäger umso mehr berechtigt, als Ministerpräsidentin Hannelore Kraft MdL vor der Wahl in einem Interview mit der Zeitschrift "Rheinisch-Westfälischer Jäger" im April 2010 erklärt hat: "Die Jagdsteuer läuft am 1. Januar 2013 aus. Über eine Revitalisierung der Jagdsteuer nach der Landtagswahl gibt es von Seiten der SPD keine Pläne."

Dortmund, 13. Oktober 2010


KJS Bonn im Oktober 2010

Außerordentliche Mitgliederversammlung am 23.09.2010 19 Uhr - Hier die neue Satzung


LJV - Informationen vom 07.06.2010

Termine
Samstag, 19. Juni, Wesel: Landesjägertag, LJV-Mitgliederversammlung, Landeshegeschau
Mittwoch – Samstag, 7. – 10. Juli, Buke: Landesmeisterschaft im Jagdlichen Schießen

Einladung zum Landesjägertag
und zur Mitgliederversammlung 2010
des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen e.V.

Ergänzend zu der satzungsgemäßen Einladung in der Ausgabe 5/2010 des Rheinisch-Westfälischen Jägers laden wir hiermit die Mitglieder des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. (LJV NRW) zum Landesjägertag und zur LJV-Mitgliederversammlung (LJV-MV) 2010 ein.

Nicht anwesende Mitglieder werden gem. Art. 10 Abs. (9) der Satzung durch den Vorsitzenden der Kreisjägerschaft oder einen von ihm schriftlich Bevollmächtigten in der Mitgliederversammlung vertreten. Die schriftliche Vollmacht ist vor Beginn der Mitgliederversammlung der LJV-Geschäftsführung vorzulegen.
Es wird darum gebeten, die LJV-Mitgliedskarte zur Registrierung der Anwesenheit mitzuführen!

Die Veranstaltungen finden statt am
Samstag, 19. Juni 2010,
in der "Niederrheinhalle Wesel",
An de Tent 1,
46485 Wesel (Kreis Wesel).

10.00 Uhr: Landesjägertag 2010

Veranstaltungsfolge:
1. Begrüßung
2. Grußworte
3. Ansprache des Ministers für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Eckhard Uhlenberg MdL
4. Jagdpolitische Ausführungen des LJV-Präsidenten Jochen Borchert
5. Verleihung Biotophege-Preis und Lernort-Natur-Preis 2010
6. Ergebnisse der Landeshegeschau (Dr. Michael Petrak, Referatsleiter Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung NRW)
7. Schlusswort

Mittagspause

13.30 Uhr: LJV-Mitgliederversammlung 2010

Tagesordnung:
1. Begrüßung, Totengedenken
2. Genehmigung der Niederschrift über die LJV- Mitgliederversammlung 2009
3. Jahresbericht des Präsidenten (s. a. RWJ 6/2010)
4. Genehmigung des Jahresabschlusses 2009
5. Bericht der Rechnungsprüfer und Entlastung des Präsidiums
6. Festsetzung des LJV-Beitrages und Beschlussfassung über den Haushaltsplan 2011
7. Anträge
8. Ehrungen
9. Verschiedenes


Landeshegeschau ab 8:00 Uhr geöffnet
Die Landeshegeschau wird am 19. Juni in Wesel bereits um 8:00 Uhr geöffnet, so dass jeder Besucher des Landesjägertages (Beginn 10:00 Uhr) ausreichend Gelegenheit erhält, die Trophäen zu besichtigen.
Ausgestellt werden Trophäen aus den Jagdjahren 2007/08 und 2008/09 von Rot-, Dam-, Sika-, Reh-, Muffel- und Schwarzwild mit dem Ziel, unsere heimischen Wildarten in ihren natürlichen Lebensräumen darzustellen. Die Landeshegeschau wird betreut von der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung des Landes NRW. Ein kostenloser Katalog mit vielen Infos über unser heimisches Wild und die Landeshegeschau liegt für die Besucher bereit.


LJV - Informationen vom 18.05.2010

Termine
Samstag und Sonntag, 29. u. 30. Mai, Brüggen: Landeswettbewerb im Jagdhornblasen
Samstag, 19. Juni, Wesel: Landesjägertag, LJV-Mitgliederversammlung, Landeshegeschau
Mittwoch – Samstag, 7. – 10. Juli, Buke: Landesmeisterschaft im Jagdlichen Schießen

27. Landesbläserwettbewerb am 29. und 30. Mai in Brüggen
Der 27. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen (LJV) findet am 29. und 30. Mai 2010 in Brüggen (Kreis Viersen) statt.
Neben den 122 Bläsergruppen mit rund 2000 aktiven Bläsern, die sich angemeldet haben, sind alle Jägerinnen und Jäger, insbesondere aber auch alle interessierten Nichtjäger, herzlich eingeladen, diese Großveranstaltung des LJV zu besuchen. Gäste aus anderen Bundesländern und den benachbarten Niederlanden sind ebenso willkommen.
Ziel des „Landesbläserwettbewerbes“ ist weniger die Förderung des konzertanten Jagdhornblasens, sondern vielmehr die Abstimmung und Vereinheitlichung der wichtigen Jagdsignale, die die Jäger im Jagdbetrieb verwenden. Dass Jäger das Nützliche mit dem Schönen verbinden können, werden sie dennoch eindrucksvoll unter Beweis stellen.
Am Samstag, den 29. Mai, wird der Wettbewerb gegen 9:00 Uhr mit den Bläsern der Klassen C und B eröffnet. Gegen 13:30 Uhr startet der Es- Horn Wettbewerb. Am Sonntag findet um 8:30 Uhr eine Jägermesse in der Nikolauskirche statt. Im Anschluss daran, gegen 10:15 Uhr, beginnen zeitgleich die Vorträge der Wettbewerbsklassen A und G.
Beide Wettbewerbstage werden mit Kürvorträgen einzelner Bläserkorps und dem gemeinsamen Abschlussblasen aller anwesenden Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläsern ausklingen (jeweils nachmittags ab ca. 15:00 Uhr). Wenn dabei rund 1000 Jäger gleichzeitig ins Horn stoßen, entsteht ein Klangerlebnis, das wirklich unter die Haut geht. Dazu sind auch Bläsergruppen eingeladen, die nicht am Wettbewerb teilnehmen.
Als zusätzliches Rahmenprogramm des Landesbläserwettbewerbes wird vor historischer Kulisse ein Jägermarkt veranstaltet, dem auch eine Kinderanimation angeschlossen ist. Zudem steht an beiden Wettbewerbstagen das Jagd und Naturkundemuseum Burg Brüggen für Besucher offen.
Der Eintritt ist frei. Hunde dürfen auf dem Wettbewerbsgelände angeleint mitgeführt werden. Das Betreten der Burg ist mit Hunden jedoch nicht gestattet.
Der Landesjagdverband NRW und die Kreisjägerschaft Viersen e.V. erwarten an den beiden Veranstaltungstagen bis zu 10 000 Besucher in Brüggen.

© 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 Jägerschaft Bonn e.V.